Guitar Pro
Für Android & iOSWer Gitarrentabulaturen nicht nur abspielen, sondern auch unterwegs lesen und bearbeiten möchte, findet in Guitar Pro einen ungewöhnlich direkten Arbeitsweg. Ich habe die App vor allem als digitales Notenpult für Gitarre verstanden: Datei öffnen, die gewünschte Stelle suchen, langsam durchgehen, Änderungen eintragen und anschließend wieder zum Instrument greifen. Das klingt schlicht, ist im Alltag aber genau der Punkt. Die App versucht nicht, aus dem Smartphone ein komplettes Musikstudio zu machen, sondern konzentriert sich auf Tabulaturen und deren Bearbeitung.
Entwickelt wird die Musik-&-Audio-App von Arobas Music. Sie kostet 5,99 € und richtet sich an Nutzer ab null Jahren. Mit einer durchschnittlichen Bewertung von 3,1 bei rund 12.000 Bewertungen ist der Eindruck der Community eher gemischt. Das passt zu meiner Erfahrung: Wer bereits mit Tabulaturen arbeitet und die spezielle Bedienlogik akzeptiert, kann viel Nutzen daraus ziehen. Wer dagegen eine besonders moderne Lern-App mit geführten Lektionen, Begleitband und möglichst wenig Eingabearbeit erwartet, dürfte schneller an Grenzen stoßen.
Vom geöffneten Tab zur brauchbaren Übesession
Mein sinnvollster Einstieg war nicht, sofort ein komplettes Stück zu bearbeiten. Ich habe zuerst eine vorhandene Tabulatur geöffnet und geprüft, wie übersichtlich die einzelnen Spuren, Takte und Notenwerte auf dem kleinen Bildschirm dargestellt werden. Gerade auf einem Smartphone lohnt es sich, das Gerät quer zu halten. Dadurch bleibt mehr von einem Takt sichtbar, und man muss beim Lesen weniger häufig weiterblättern.
Der grundlegende Ablauf ist schnell verstanden: Eine Tabulatur wird ausgewählt, die Wiedergabe gestartet und anschließend an der Stelle angehalten, an der die eigene Hand noch nicht sauber mitkommt. Danach lässt sich die Passage wiederholen, während man die Fingerbewegungen am Instrument kontrolliert. Für mich ist das stärker als bloßes Mitlesen, weil die Tabulatur nicht statisch bleibt. Ich kann hören, ob der Rhythmus ungefähr stimmt, und gleichzeitig nachvollziehen, welche Saiten und Bünde gemeint sind.
Besonders praktisch ist diese Arbeitsweise bei kurzen Übergängen. Ein ganzer Song kann im Originaltempo beeindruckend klingen, aber beim Nachspielen entscheidet oft ein zweisekündiger Wechsel über den Erfolg. Statt jedes Mal das gesamte Stück laufen zu lassen, konzentriere ich mich auf genau diesen Abschnitt. Ich setze einen Anfangspunkt vor den schwierigen Takt und einen Endpunkt dahinter, höre die Passage mehrfach und erhöhe das Tempo erst, wenn die Bewegung ohne hektisches Nachdenken funktioniert.
Der größte Vorteil liegt für mich im Wechsel zwischen Sehen, Hören und Schreiben. Eine reine Tabulatur-App hilft beim Lesen, ein einfacher Audioplayer beim Zuhören. Guitar Pro verbindet beides mit der Möglichkeit, die Notation anzupassen. Das macht die App nicht automatisch zu einem besseren Lehrer, aber zu einem nützlichen Werkzeug für eine Übesession, die ich selbst strukturieren möchte.
Warum das Format für Gitarristen anders funktioniert
Eine klassische Noten-App ist häufig auf Partituren ausgelegt. Guitar Pro fühlt sich dagegen auf Saiteninstrumente zugeschnitten an, weil die Tabulatur direkt zeigt, wo eine Note auf dem Griffbrett liegt. Für Einsteiger ist das angenehmer als die Übersetzung von Notennamen in Bundpositionen. Fortgeschrittene Spieler können wiederum genauer festlegen, ob eine Passage mit bestimmten Lagen, Hammer-ons, Slides oder anderen Spielweisen notiert werden soll, sofern die jeweilige Darstellung in der geöffneten Datei vorhanden oder bearbeitbar ist.
Das hat allerdings eine wichtige Konsequenz: Die Qualität des Ergebnisses hängt stark von der Tabulatur ab. Eine schlecht gesetzte Datei wird durch die App nicht plötzlich musikalisch sinnvoll. Manchmal klingt ein Abschnitt zwar korrekt genug, wirkt beim Spielen aber unbequem, weil die gewählte Lage unnötige Sprünge erzeugt. Ich prüfe deshalb nicht nur, ob die Wiedergabe ungefähr passt, sondern auch, ob die vorgeschlagene Griffbrettposition für meine Hand logisch ist.
Für das tägliche Üben ist das ein wertvoller Unterschied. Ich kann eine Passage zunächst genau so spielen, wie sie notiert wurde, und sie danach für meine eigene Hand anpassen. Das ist besonders hilfreich, wenn ein Stück in einer anderen Lage leichter erreichbar ist oder wenn ich eine rhythmisch komplizierte Stelle zunächst mit weniger Verzierungen üben möchte. Die App liefert dabei die Arbeitsfläche; die musikalische Entscheidung bleibt bei mir.
Einstellungen, die ich vor dem Üben prüfe
Viele Frustmomente entstehen nicht durch die Tabulatur selbst, sondern durch eine unpassende Darstellung. Auf einem kleinen Display ist die Schriftgröße entscheidend. Ich stelle die Ansicht so ein, dass die Zahlen schnell erkennbar bleiben, ohne dass jeder Takt einzeln verschwindet. Eine zu dichte Darstellung spart zwar Platz, macht aber gerade bei schnellen Wechseln die Orientierung unnötig schwer.
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Auch die Ausrichtung des Geräts gehört für mich zur Vorbereitung. Hochkant ist praktisch, wenn ich eine einzelne Zeile kontrollieren möchte. Querformat ist deutlich angenehmer, sobald mehrere Takte im Zusammenhang gelesen werden sollen. Wer das Telefon beim Spielen auf einen Notenständer legt, sollte außerdem vor dem Start testen, ob die Bedienelemente erreichbar bleiben. Ein kurzer Test verhindert, dass man mitten in einer Übung mit der Gitarre in der Hand nach dem Bildschirm greifen muss.
Die Wiedergabeeinstellungen verdienen ebenfalls Aufmerksamkeit. Ich beginne schwierige Stellen in einem Tempo, bei dem jede Note noch bewusst kontrollierbar ist. Danach erhöhe ich schrittweise. Das ist wirksamer, als sofort das Originaltempo zu erzwingen und anschließend nur Fehler zu wiederholen. Bei komplexen Arrangements kann es außerdem helfen, sich zunächst auf eine Spur zu konzentrieren, statt das gesamte Arrangement gleichzeitig zu hören.
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Ein weiterer sinnvoller Check betrifft die Instrumenten- und Stimmungsauswahl innerhalb der geöffneten Tabulatur. Wenn die Stimmung nicht zur eigenen Gitarre passt, werden die angezeigten Bundpositionen schnell irreführend. Ich prüfe deshalb vor dem Spielen, ob die sechs Saiten tatsächlich so gestimmt sind, wie es die Datei verlangt. Das klingt banal, spart aber viel Zeit, besonders bei Stücken mit alternativen Stimmungen.
Die App läuft ab Android 5.0 und ist damit nicht nur für aktuelle Geräte gedacht. Auf einem älteren Smartphone würde ich vor einer längeren Session trotzdem testen, wie angenehm die Bildschirmdarstellung und Eingabe reagieren. Für das reine Lesen ist ein größeres Display klar komfortabler. Auf einem kleinen Telefon bleibt Guitar Pro verwendbar, aber ich muss häufiger scrollen und verliere leichter den Überblick über längere Abschnitte.
Wiederholbare Muster statt zielloses Durchspielen
Erfahrene Nutzer holen aus der App mehr heraus, wenn sie sich feste Abläufe angewöhnen. Mein bevorzugtes Muster besteht aus drei Durchgängen. Zuerst höre ich die Passage, ohne sofort mitzuspielen. Danach spiele ich sie langsam mit und achte nur auf Rhythmus und saubere Anschläge. Im dritten Durchgang bearbeite ich gezielt die Stelle, an der die Hand noch stockt. Diese Trennung verhindert, dass ich gleichzeitig Tonhöhe, Rhythmus, Fingersatz und Geschwindigkeit korrigieren will.
Bei längeren Songs teile ich die Arbeit in musikalisch sinnvolle Blöcke. Ein Abschnitt endet nicht zwingend am Seitenrand, sondern dort, wo ein Riff, ein Akkordwechsel oder ein rhythmisches Motiv abgeschlossen ist. So kann ich mir kleine Übeziele setzen und später genau dort weitermachen. Die App ist in diesem Zusammenhang besonders nützlich, weil die Notation den jeweiligen Kontext sichtbar hält, während die Wiedergabe den zeitlichen Ablauf vorgibt.
Beim Schreiben neuer Tabulaturen arbeite ich bewusst sparsam. Zuerst notiere ich die Grundtöne und den Rhythmus, danach ergänze ich Verzierungen und Spieltechniken. Wenn ich alles gleichzeitig eintrage, entstehen leicht überladene Takte, die zwar vollständig aussehen, sich aber schlecht kontrollieren lassen. Eine reduzierte erste Fassung ist für mich kein Rückschritt, sondern eine bessere Grundlage für spätere Korrekturen.
Ein nicht offensichtlicher Vorteil dieser Methode ist die Vergleichbarkeit. Ich kann eine Passage zunächst so notieren, wie ich sie spontan spiele, und anschließend prüfen, ob die rhythmische Aufteilung tatsächlich dem entspricht, was ich im Kopf höre. Gerade bei Riffs, die sich einfach anfühlen, aber unregelmäßig akzentuiert sind, deckt die visuelle Darstellung solche Ungenauigkeiten auf.
Auch beim Lernen fremder Stücke lohnt es sich, nicht blind jede Zahl zu übernehmen. Ich markiere für mich gedanklich die Stellen, an denen der Fingersatz unbequem ist, und teste eine alternative Lage. Wenn die App eine Änderung zulässt, kann ich diese Variante direkt in meine Arbeitsfassung übernehmen. Das Ergebnis ist dann nicht unbedingt die ursprüngliche Tabulatur, aber eine Version, die ich tatsächlich spielen kann. Für den persönlichen Übealltag ist das oft wichtiger als absolute Werktreue.
Shortcuts und Bediengewohnheiten mit echtem Nutzen
Die schnellste Bedienung entsteht weniger durch einen einzelnen Trick als durch wiederholte Handgriffe. Ich navigiere möglichst über klar gesetzte Abschnitte, statt lange durch die gesamte Datei zu suchen. Wenn ich eine schwierige Stelle gefunden habe, bleibe ich dort und ändere nur eine Variable: zuerst das Tempo, später die Notation oder den Fingersatz. Dadurch weiß ich, welche Änderung den Fortschritt gebracht hat.
Beim Bearbeiten achte ich darauf, nicht zu früh aufwendig zu formatieren. Eine Tabulatur muss während des Schreibens vor allem musikalisch korrekt sein. Erst wenn die Noten stimmen, kümmere ich mich um eine lesbare Anordnung. Das spart auf dem Smartphone viele unnötige Eingaben und reduziert die Gefahr, dass man sich an der Darstellung festbeißt, bevor die eigentliche Idee sauber festgehalten ist.
Für eigene Übungen kann ich bewusst kurze Muster anlegen: ein Akkordwechsel, eine Tonleitersequenz oder ein rhythmisches Motiv. Solche Mini-Dateien sind übersichtlicher als ein kompletter Song und lassen sich schneller wiederholen. Ich nutze sie wie digitale Karteikarten für die Finger. Der Fortschritt wird dadurch nicht spektakulär, aber messbar im persönlichen Sinn: Eine Bewegung, die gestern unsicher war, lässt sich heute kontrollierter spielen.
Wer häufig zwischen Lesen und Spielen wechselt, sollte das Gerät stabil positionieren. Ein wackeliger Notenständer oder ein zu niedriger Tisch macht jede App anstrengender. Ich lege das Smartphone so ab, dass die Anschlagshand nicht dagegen stößt und die Greifhand den Bildschirm nicht bedienen muss. Diese kleine Vorbereitung klingt nebensächlich, ist aber einer der Unterschiede zwischen einer konzentrierten Übung und einer Session voller Unterbrechungen.
Wo die App an ihre Grenzen kommt
Guitar Pro ist kein Ersatz für Unterricht und auch kein automatisch korrigierender Spielcoach. Die Wiedergabe zeigt, wie die notierte Passage klingen soll, aber sie hört nicht meine Finger und erklärt mir nicht, warum ein Akkord scheppert. Wer eine App sucht, die jede falsche Note erkennt, persönliche Übungen zusammenstellt und den Lernweg Schritt für Schritt vorgibt, ist mit einer spezialisierten Lernplattform wahrscheinlich besser bedient.
Auch die Eingabe auf einem Telefon bleibt ein Kompromiss. Für kleine Korrekturen reicht sie gut aus, längere Arrangements werden jedoch schnell mühsam. Ich würde die App deshalb eher als mobiles Werkzeug für Ideen, Anpassungen und Übesessions sehen als als komfortabelsten Ort, um ein komplettes Werk von Grund auf zu schreiben. Ein größeres Gerät verbessert die Situation, ändert aber nichts daran, dass viele Noten und Spieltechniken sorgfältig eingegeben werden müssen.
Die gemischte Bewertung von 3,1 zeigt ebenfalls, dass die App nicht jedem sofort liegt. Ich kann nachvollziehen, warum: Die Oberfläche verlangt Aufmerksamkeit, und der Nutzen erschließt sich erst, wenn man tatsächlich mit Tabulaturen arbeitet. Für jemanden, der nur gelegentlich Akkorde nachschlagen möchte, ist der Kaufpreis von 5,99 € möglicherweise schwerer zu rechtfertigen als für einen Gitarristen, der regelmäßig Dateien liest und bearbeitet.
Im Vergleich zu kostenlosen Tabulatur-Viewern bietet Guitar Pro den umfassenderen Arbeitsansatz, weil Lesen, Hören und Schreiben zusammengehören. Gegenüber modernen Lern-Apps wirkt es weniger geführt und weniger motivierend. Gegenüber einer Desktop-Software ist die mobile Eingabe praktischer unterwegs, aber nicht unbedingt angenehmer bei großen Projekten. Meine Entscheidung wäre deshalb klar vom Einsatz abhängig: Für das Sofa, den Proberaum oder die Reise ist die App sinnvoll; für eine umfangreiche Komposition würde ich lieber an einem größeren Bildschirm arbeiten.
Für wen sich der Kauf wirklich lohnt
Ich empfehle die App vor allem Gitarristen, die bereits wissen, wie sie üben möchten, und dafür eine flexible Tabulatur benötigen. Anfänger profitieren, wenn sie nicht nur Zahlen ablesen, sondern auch bereit sind, Rhythmus, Stimmung und Fingersatz selbst zu hinterfragen. Fortgeschrittene erhalten eine praktische Möglichkeit, Varianten auszuprobieren und schwierige Passagen in ein kontrollierbares Tempo zu bringen.
Weniger passend ist sie für Menschen, die ausschließlich fertige Lektionen wünschen. Auch wer keine Tabulaturen liest oder nur eine einfache Akkordübersicht für gelegentliches Begleiten sucht, wird wahrscheinlich nicht alle Funktionen ausnutzen. In diesem Fall ist eine schlankere Akkord-App leichter zugänglich und erfüllt den Zweck mit weniger Einarbeitung.
Die aktuelle Version 1.8.0 wirkt für mich wie ein Werkzeug, das man durch Routine besser kennenlernt. Die App wurde am 30.01.2012 veröffentlicht und gehört damit zu den länger etablierten Angeboten in diesem Bereich. Ihre Stärke ist nicht der Eindruck einer völlig neuen Lernmethode, sondern die konsequente Verbindung von Tabulatur, Wiedergabe und Bearbeitung. Über 100.000 Installationen zeigen, dass sie eine feste Zielgruppe erreicht, auch wenn die Bewertungen nicht uneingeschränkt überzeugen.
Mein Urteil fällt deshalb bewusst zweigeteilt aus. Wenn du eine Gitarre neben dir hast und regelmäßig mit Tabulaturen arbeitest, würde ich Guitar Pro ausprobieren beziehungsweise kaufen, weil der Ablauf vom Finden einer Stelle bis zur eigenen Anpassung gut zusammenpasst. Du solltest aber bereit sein, Einstellungen selbst zu prüfen, langsam zu üben und die Dateien kritisch zu beurteilen. Wer diese aktive Arbeitsweise mag, bekommt ein konzentriertes mobiles Werkzeug; wer eine automatische Lernbegleitung erwartet, sollte sich nach einer anderen Lösung umsehen.
Nach mehreren Übesessions bleibt für mich vor allem ein praktischer Eindruck: Die App wird nicht dadurch wertvoll, dass sie jede musikalische Entscheidung abnimmt, sondern weil sie mir erlaubt, diese Entscheidungen schnell sichtbar und hörbar zu machen. Genau darin liegt ihre beste Seite. Ich öffne eine Passage, zerlege sie, ändere sie bei Bedarf und spiele sie wieder. Für diesen wiederholbaren Ablauf ist Guitar Pro überzeugend genug, solange man die Grenzen der mobilen Eingabe akzeptiert.
Vorteile
- Intuitive Benutzeroberfläche
- Umfangreiche Musikbibliothek
- Verschiedene Instrumente unterstützt
- Hohe Anpassbarkeit der Tabs
- Leistungsstarke Notationswerkzeuge
Nachteile
- Hohe Lernkurve für Anfänger
- Teure Premium-Version
- Begrenzte kostenlose Funktionen
- Gelegentliche Software-Abstürze
- Benötigt Internet für bestimmte Features
FAQ
Was ist Guitar Pro und wofür kann es verwendet werden?
Guitar Pro ist eine umfassende Musiksoftware, die speziell für Gitarristen und Bassisten entwickelt wurde. Sie ermöglicht das Erstellen, Bearbeiten und Abspielen von Tabulaturen und Notenblättern für Gitarre, Bass und andere Saiteninstrumente. Die Anwendung unterstützt eine Vielzahl von Musikstilen und ist ideal für Musiker, die ihre Fähigkeiten verbessern oder eigene Kompositionen erstellen möchten.
Welche Funktionen bietet Guitar Pro?
Guitar Pro bietet eine breite Palette von Funktionen, darunter ein Tabulatur-Editor, ein MIDI-Player, ein Metronom, ein Akkord- und Skalen-Wörterbuch sowie eine Vielzahl von Audio-Effekten. Die Software ermöglicht es Benutzern, realistische Sounds zu erstellen und bietet eine umfangreiche Bibliothek von Instrumentenklängen. Darüber hinaus unterstützt Guitar Pro den Export von Dateien in verschiedenen Formaten, was die Zusammenarbeit mit anderen Musikern erleichtert.
Auf welchen Plattformen ist Guitar Pro verfügbar?
Guitar Pro ist sowohl für Windows- als auch für MacOS-Betriebssysteme verfügbar. Darüber hinaus gibt es mobile Versionen der App, die für Android- und iOS-Geräte erhältlich sind. Dies ermöglicht es Benutzern, ihre Musikprojekte unterwegs zu bearbeiten und abzuspielen, was besonders praktisch für Musiker ist, die viel unterwegs sind oder spontan an neuen Ideen arbeiten möchten.
Gibt es eine kostenlose Version von Guitar Pro?
Guitar Pro bietet eine kostenlose Testversion, die es Nutzern ermöglicht, die grundlegenden Funktionen der Software für einen begrenzten Zeitraum auszuprobieren. Nach Ablauf der Testphase ist ein Kauf erforderlich, um die Vollversion mit allen Funktionen nutzen zu können. Die kostenpflichtige Version bietet zusätzliche Features und regelmäßige Updates, die für ernsthafte Musiker von großem Nutzen sein können.
Wie einfach ist es, mit Guitar Pro anzufangen?
Der Einstieg in Guitar Pro ist relativ einfach, da die Benutzeroberfläche intuitiv gestaltet ist und zahlreiche Tutorials sowie Online-Ressourcen zur Verfügung stehen. Anfänger können schnell lernen, wie sie Tabulaturen erstellen und bearbeiten. Für fortgeschrittene Benutzer bietet die Software jedoch auch eine Vielzahl an komplexen Funktionen, die es zu entdecken gilt, wodurch sie sowohl für Anfänger als auch für erfahrene Musiker geeignet ist.











