Skat Punkte Rechner
Für AndroidWer beim Skat regelmäßig Zettel, Stift und Kopfrechnen miteinander verbindet, kennt das kleine Chaos nach mehreren Runden: Ein Eintrag fehlt, ein Spielwert wird falsch übernommen oder niemand weiß mehr genau, wann Bock oder Ramsch begonnen hat. Genau hier setzt Skat Punkte Rechner an. Ich habe die App als digitales Werkzeug für die laufende Skat-Liste betrachtet, nicht als Ersatz für eine komplette Skat-Plattform. Dieser Unterschied ist wichtig: Ihr eigentlicher Wert liegt darin, die Abrechnung während einer privaten Runde übersichtlich zu halten.
Die App gehört zur Kategorie der Tools und stammt von Chro Studios. Sie ist kostenlos erhältlich und richtet sich klar an Menschen, die beim Spielen schnell Punkte eintragen und den Stand nachvollziehen möchten. Im Alltag wirkt sie weniger wie ein großes, überladenes Spielprogramm, sondern eher wie ein spezialisierter Notizblock mit Rechenhilfe. Das gefällt mir grundsätzlich, weil ich beim Skat nicht erst durch Menüs für Funktionen gehen möchte, die ich am Tisch gar nicht brauche.
Gleichzeitig sollte man die Erwartungen richtig setzen. Wer Gegner online sucht, eine umfangreiche Skat-Schule erwartet oder eine digitale Spielumgebung mit vielen Zusatzsystemen sucht, wird hier wahrscheinlich nicht das passende Werkzeug finden. Wer dagegen eine laufende Liste führen, Punkte berechnen und typische Sonderrunden automatisch berücksichtigen möchte, bekommt eine deutlich passendere Lösung. Meine Empfehlung hängt deshalb weniger davon ab, ob man Skat mag, sondern davon, wie man seine Skatrunden organisiert.
Was bei der Entscheidung wirklich zählt
Für mich sind bei einem Punkte-Rechner vier Dinge entscheidend: Wie schnell lässt sich ein Eintrag erfassen, wie zuverlässig werden die Werte berechnet, wie gut bleibt der Verlauf lesbar und ob unterstützt die App die Regeln, die in der eigenen Runde tatsächlich vorkommen. Eine schöne Oberfläche ist nett, aber am Spieltisch zählt vor allem, dass niemand lange warten muss, während jemand auf dem Smartphone herumtippt.
Skat Punkte Rechner konzentriert sich genau auf diese praktische Situation. Die App kann eine Skat-Liste führen und Punkte berechnen. Besonders relevant ist die Automatik für Bock und Ramsch, weil solche Runden auf einem handgeschriebenen Zettel schnell zu Fehlern führen. Bei einer normalen Liste kann man sich noch gegenseitig korrigieren. Sobald mehrere Sonderregeln hintereinander auftreten, wird es deutlich schwieriger, den Überblick zu behalten.
Ich würde vor dem Einsatz trotzdem kurz klären, wie die eigene Gruppe spielt. Bei Skat gibt es unterschiedliche Gewohnheiten, etwa bei der Reihenfolge von Sonderrunden, beim Umgang mit Einträgen oder bei der späteren Abrechnung. Eine automatische Funktion ist nur dann hilfreich, wenn sie zum vereinbarten Ablauf passt. Das ist kein spezieller Mangel dieser App, sondern ein allgemeiner Trade-off digitaler Regelhelfer: Sie nehmen Rechenarbeit ab, verlangen dafür aber, dass man die Eingaben konsequent und nach einem gemeinsamen Schema macht.
Praktisch ist auch die geringe Einstiegshürde. Die Anwendung ist für Android ab Version 7.0 vorgesehen, wodurch sie nicht nur auf sehr neuen Geräten infrage kommt. Sie wurde am 18. Juli 2017 veröffentlicht und liegt in Version 3.5.5 vor. Für mich spricht das dafür, dass sie nicht als kurzfristiger Testballon gedacht ist. Bei einer App, die während einer Runde möglichst unauffällig funktionieren soll, ist ein vertrautes, fokussiertes Werkzeug oft angenehmer als ein ständig wachsendes Komplettpaket.
Ein realistischer Ablauf am Spieltisch
Stell dir eine typische private Runde vor: Vier Personen sitzen zusammen, nach jedem Spiel wird kurz der Wert genannt, und eine Person übernimmt die Liste. Bei Papier muss diese Person nicht nur schreiben, sondern auch im Kopf behalten, ob ein Eintrag zu einer Sonderrunde gehört. Mit dem Punkte-Rechner kann sie die Liste direkt digital weiterführen und die Berechnung der App überlassen. Dadurch wird aus der kurzen Pause nach einem Spiel tatsächlich eine kurze Pause, statt einer Diskussion über eine möglicherweise falsch addierte Spalte.
Der entscheidende Vorteil zeigt sich nicht unbedingt beim ersten oder zweiten Spiel. Am Anfang können die meisten Menschen noch problemlos mitzählen. Nach einer längeren Runde mit wechselnden Spielwerten, Bock und Ramsch steigt die Wahrscheinlichkeit für Flüchtigkeitsfehler. Eine digitale Liste macht den Verlauf außerdem leichter kontrollierbar: Wenn jemand nachfragt, wie der aktuelle Stand zustande gekommen ist, muss man nicht erst einen zerknitterten Zettel entziffern.
Mein Tipp wäre, eine Person als Listenführer festzulegen und das Smartphone nicht ständig herumzureichen. Das spart Zeit und verhindert, dass mehrere Leute denselben Eintrag unterschiedlich interpretieren. Vor dem ersten Spiel sollte die Gruppe gemeinsam prüfen, ob die Darstellung und die automatische Verarbeitung zum eigenen Regelverständnis passen. Diese kleine Probe kostet kaum Zeit, kann aber späteren Streit vermeiden.
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Die Stärken liegen in den Sonderfällen
Die automatische Behandlung von Bock und Ramsch ist mehr als ein kleines Zusatzsymbol. Gerade diese Situationen machen eine Skat-Liste unübersichtlich, weil sich der Wert eines folgenden Spiels nicht nur aus dem einzelnen Spiel ergibt. Wer solche Runden regelmäßig spielt, profitiert stärker von der App als eine Gruppe, die ausschließlich mit einem sehr einfachen Schema arbeitet.
Ein weiterer nützlicher Punkt ist die Statistik. Der Nutzen liegt für mich weniger darin, aus jeder Runde einen Wettbewerb mit vielen Kennzahlen zu machen. Interessanter ist die Möglichkeit, nach einer Spielsession nicht nur den letzten Eintrag zu sehen, sondern den Verlauf als Ganzes zu betrachten. Das kann helfen, die eigene Einschätzung zu überprüfen: War die Runde wirklich ausgeglichen, oder hat sich der Eindruck nur wegen einiger auffälliger Spiele ergeben?
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Statistiken sind allerdings nur so gut wie die Eingaben. Wenn man einen Wert falsch einträgt oder eine Sonderrunde übersieht, entsteht eine sauber aussehende, aber falsche Auswertung. Deshalb würde ich die Statistik nicht als automatische Wahrheit behandeln. Sie ist ein Rückblick auf die geführte Liste, kein unabhängiger Schiedsrichter. Wer die App sorgfältig bedient, bekommt daraus einen brauchbaren Überblick; wer möglichst schnell tippt und Einträge später nicht kontrolliert, kann Fehler lediglich digital verstecken.
Ein dritter, weniger offensichtlicher Vorteil ist die Entlastung der Person, die sonst dauerhaft rechnen müsste. In vielen Gruppen übernimmt diese Aufgabe immer derselbe Spieler, häufig nicht aus Begeisterung, sondern weil er am zuverlässigsten addiert. Ein Rechner verteilt die Verantwortung zwar nicht automatisch, macht die Aufgabe aber weniger anstrengend. Das kann die Stimmung verbessern, weil der Listenführer nicht gleichzeitig spielen, rechnen und sich gegen Rückfragen verteidigen muss.
Bedienung, Kosten und die kleinen Reibungspunkte
Der Einstieg ist kostenlos, was für eine App, die man vielleicht nur an einzelnen Spieleabenden nutzt, ein starkes Argument ist. Im Umfeld von Google Play werden zusätzlich In-App-Käufe zwischen 1,19 Euro und 11,99 Euro angeboten. Vor der Nutzung sollte man deshalb darauf achten, welche Funktionen kostenlos zugänglich sind und ob bestimmte Erweiterungen nur gegen Zahlung freigeschaltet werden. Für die grundlegende Entscheidung reicht aber zunächst die kostenlose Variante: Man kann ausprobieren, ob der Ablauf zur eigenen Runde passt, ohne sofort Geld auszugeben.
Der Preis ist nicht der einzige Kostenfaktor. Es gibt auch die Kosten des Wechsels von Papier zu App. Alle Mitspieler müssen sich daran gewöhnen, dass der Eintrag nicht mehr sichtbar in der Mitte des Tisches liegt, sondern auf einem einzelnen Gerät. Wenn der Listenführer sein Smartphone weglegt, kann der aktuelle Stand für die anderen weniger unmittelbar zugänglich sein. Ich würde deshalb nach wichtigen Zwischenständen kurz laut vorlesen, was eingetragen wurde. Das dauert nur einen Moment und hält die Gruppe auf demselben Informationsstand.
Auch die Abhängigkeit vom Gerät kann eine kleine Hürde sein. Papier funktioniert unabhängig von Akkustand, Displayhelligkeit und Benachrichtigungen. Bei einer App sollte das Smartphone während der Runde ausreichend geladen sein und nicht ständig durch andere Meldungen unterbrechen. Das ist kein Grund, den Rechner abzulehnen, aber es zeigt, warum Papier in manchen Runden weiterhin die angenehmere Wahl ist.
Ein weiterer Trade-off betrifft die Geschwindigkeit. Für jemanden, der mit einer handschriftlichen Liste sehr geübt ist, kann Papier zunächst schneller wirken. Die App spielt ihre Stärke vor allem dann aus, wenn Berechnungen komplexer werden oder die Liste länger läuft. Wer nur gelegentlich drei oder vier einfache Spiele notiert, wird den Unterschied möglicherweise kaum spüren. Wer dagegen regelmäßig mit Sonderrunden spielt, gewinnt eher durch die höhere Ordnung und die geringere mentale Belastung.
Für wen die App besonders gut passt
Ich sehe den größten Nutzen bei privaten Skatrunden, die regelmäßig zusammenkommen und keine Lust haben, nach jedem Spiel über Rechenfehler zu diskutieren. Auch für wechselnde Spielgruppen ist die App interessant, wenn eine Person die Liste zuverlässig führen soll. Die automatische Berücksichtigung von Bock und Ramsch ist dabei der wichtigste Grund, nicht bloß die Möglichkeit, Zahlen in ein Smartphone einzutragen.
Sie passt außerdem zu Spielern, die nach einer Runde gern nachvollziehen möchten, wie sich das Ergebnis entwickelt hat. Die Statistik kann dabei einen zusätzlichen Blick auf die Session ermöglichen. Wer seine Spielabende eher locker sieht, muss sie nicht verwenden; sie bleibt ein Werkzeug für mehr Überblick und kein Zwang zur Auswertung.
Weniger geeignet ist der Punkte-Rechner für Menschen, die Skat ausschließlich online spielen möchten. Die App ist als Listen- und Rechenhilfe interessant, nicht als Ersatz für eine Plattform, auf der man automatisch Mitspieler findet oder direkt gegen andere Personen spielt. Auch wer eine ausführliche Regelerklärung, Trainingseinheiten oder eine große Sammlung von Lerninhalten sucht, sollte eher nach einer darauf spezialisierten Anwendung suchen.
Ebenso würde ich sie nicht blind für eine Runde empfehlen, in der jede Person eine eigene, stark abweichende Hausregel verwendet. Je individueller die Abrechnung, desto wichtiger ist ein gemeinsamer Test. Ein Papierbogen lässt sich spontan mit einem Zusatzzeichen anpassen. Eine digitale Automatik ist bequemer, wenn sie den Ablauf kennt, aber weniger flexibel, wenn die Gruppe ständig improvisiert.
Vergleich mit den üblichen Alternativen
Die naheliegendste Alternative ist die klassische Skat-Liste auf Papier. Sie kostet nichts, ist sofort verständlich und für jede Hausregel offen. Ihr Nachteil liegt in der Fehleranfälligkeit: Additionen müssen selbst kontrolliert werden, Sonderrunden müssen sichtbar markiert sein, und am Ende kann niemand garantieren, dass alle Einträge lesbar sind. Skat Punkte Rechner ist hier die bessere Wahl, wenn die Gruppe Wert auf automatische Berechnung und einen geordneten Verlauf legt.
Eine einfache Notiz-App auf dem Smartphone ist flexibler, aber sie kennt den Skat-Kontext nicht. Man kann Zahlen eintippen, muss jedoch selbst wissen, was sie bedeuten, und die Berechnung eigenständig übernehmen. Für eine spontane Mini-Liste kann das genügen. Sobald Bock oder Ramsch ins Spiel kommen, verliert die allgemeine Notiz-App ihren Vorteil, weil sie zwar Text speichert, aber keine spezialisierte Unterstützung für genau diesen Ablauf bietet.
Komplette Skat-Apps können wiederum mehr bieten, etwa ein digitales Spielbrett, Online-Partien oder Lernfunktionen. Das klingt zunächst attraktiver, ist aber nicht automatisch besser für eine Runde am Tisch. Mehr Funktionen bedeuten oft mehr Menüs und mehr Ablenkung. Wenn das einzige Ziel darin besteht, eine reale Partie sauber abzurechnen, ist ein fokussierter Punkte-Rechner wahrscheinlich angenehmer als ein großes Gesamtpaket.
Auch eine Tabellenkalkulation ist eine mögliche Alternative für technisch versierte Nutzer. Sie kann sehr individuell aufgebaut werden und eignet sich für Menschen, die ihre eigene Auswertung gestalten möchten. Dafür muss man die Struktur selbst einrichten und Formeln pflegen. Für eine fertige, unkomplizierte Lösung ist die spezialisierte App bequemer. Für außergewöhnliche Hausregeln oder sehr detaillierte Langzeitstatistiken kann eine selbst gebaute Tabelle dagegen mehr Freiheit geben.
Was ich vor dem ersten Einsatz tun würde
Ich würde die App nicht erst mitten in einer wichtigen Runde zum ersten Mal öffnen. Stattdessen lohnt sich ein kurzer Probelauf mit einigen typischen Situationen: ein normales Spiel, eine Bock-Runde und ein Ramsch-Fall. Dabei sollte die Gruppe prüfen, ob die Werte so erscheinen, wie sie sie auf dem Papier notieren würde. Dieser Test ist besonders sinnvoll, wenn mehrere Spieler unterschiedliche Erfahrungen mit digitalen Skat-Hilfen haben.
Danach sollte man eine klare Bedienroutine festlegen. Eine Person trägt ein, der Spieler nennt den Wert, und ein anderer bestätigt den Eintrag kurz. Diese doppelte Kontrolle ist schneller, als später eine ganze Liste nach Fehlern zu durchsuchen. Bei längeren Abenden würde ich außerdem nach einem Abschnitt den aktuellen Stand laut vorlesen. So bleibt die digitale Liste für alle transparent.
Wer die Statistik nutzen möchte, sollte sich vorher überlegen, welche Information tatsächlich interessant ist. Nicht jede verfügbare Auswertung muss nach jeder Runde geprüft werden. Ich würde die Statistik eher am Ende des Abends ansehen und während des Spiels nur die Punkteverwaltung verwenden. Das hält den Spielfluss aufrecht und verhindert, dass die Aufmerksamkeit vom eigentlichen Skat abwandert.
Beim Wechsel von Papier ist es außerdem sinnvoll, die alte Gewohnheit nicht sofort komplett abzuschaffen. Für die ersten Abende kann ein kleiner Notizzettel als Backup beruhigen, besonders wenn die Gruppe mit der Bedienung noch nicht vertraut ist. Sobald alle wissen, wer einträgt und wie Sonderrunden behandelt werden, wird dieser Zusatz wahrscheinlich überflüssig. Der Punkt ist nicht, dauerhaft doppelt zu arbeiten, sondern den Übergang ohne unnötige Unsicherheit zu gestalten.
Einordnung von Vertrauen und Verbreitung
Im Google-Play-Umfeld kommt die App auf eine durchschnittliche Bewertung von 4,1 bei rund 135 abgegebenen Bewertungen und etwa 84 schriftlichen Rezensionen. Außerdem wurde sie über 10.000-mal installiert. Diese Größenordnung spricht für eine vorhandene, aber eher überschaubare Nutzerbasis. Für mich ist das ein Hinweis, dass die Anwendung eine konkrete Nische bedient und nicht mit einer großen allgemeinen Spieleplattform verwechselt werden sollte.
Die Altersfreigabe USK ab 0 Jahren passt zum Charakter als sachliches Werkzeug. Es gibt keine Hürde durch eine hohe Altersfreigabe, wenn eine gemischte private Runde die App verwenden möchte. Entscheidend bleibt trotzdem die Bedienung am Tisch: Ein Tool kann formal für alle Altersgruppen geeignet sein und sich dennoch für Menschen, die ungern mit Smartphones arbeiten, unpraktisch anfühlen.
Die lange Verfügbarkeit und die aktuelle Version 3.5.5 geben mir einen besseren Eindruck als eine bloße Momentaufnahme. Trotzdem würde ich mich nicht allein von der Versionsnummer überzeugen lassen. Für den eigenen Alltag zählt, ob die Eingabe logisch funktioniert und die Sonderfälle zur eigenen Spielweise passen. Genau deshalb ist der kostenlose Test vor einer regelmäßigen Nutzung so wichtig.
Mein Urteil für unterschiedliche Spieltypen
Für eine feste Runde, die häufig Skat spielt und Bock oder Ramsch nicht nur gelegentlich verwendet, ist die App für mich eine klare Empfehlung. Sie ersetzt die fehleranfällige Addition, hält den Verlauf zusammen und kann mit ihrer Statistik nach dem Abend einen zusätzlichen Überblick liefern. Der größte Gewinn ist nicht spektakulär, sondern praktisch: weniger Unterbrechungen, weniger Diskussionen und weniger Verantwortung für die Person, die bisher alles von Hand rechnen musste.
Für eine spontane Runde mit sehr einfachen Einträgen würde ich die Entscheidung offener sehen. Wenn Papier bereits gut funktioniert und niemand die Auswertung braucht, ist der Wechsel nicht zwingend. In diesem Fall sollte man die App nur einsetzen, wenn die Gruppe den digitalen Ablauf angenehm findet. Ein Werkzeug ist dann gut, wenn es die Runde unterstützt, nicht wenn es aus Gewohnheit jede handschriftliche Liste ersetzen muss.
Für Online-Spieler, Lernende oder Menschen, die ein vollständiges Skat-Erlebnis in einer einzigen Anwendung suchen, würde ich eine andere Kategorie bevorzugen. Dort sind Plattformen mit Spielbetrieb oder Lernfunktionen wahrscheinlich passender. Skat Punkte Rechner hat seine Stärke gerade darin, nicht alles sein zu wollen.
Mein persönliches Fazit fällt deshalb positiv, aber gezielt aus: Skat Punkte Rechner ist eine praktische Entscheidung für reale Skatrunden, nicht für jede denkbare Skat-Aufgabe. Ich würde ihn kostenlos installieren, vorab mit den eigenen Hausregeln testen und ihn dann als festen Listenführer einsetzen. Wenn du beim Skat vor allem sauber rechnen, Bock und Ramsch ordentlich verwalten und den Verlauf später nachvollziehen möchtest, ist die App eine sinnvolle Alternative zu Papier. Wenn du dagegen Online-Partien, Unterricht oder maximale Freiheit bei ungewöhnlichen Regeln brauchst, sparst du dir den Wechsel besser und suchst nach einem umfassenderen Werkzeug.
Gerade diese klare Spezialisierung macht den Punkte-Rechner brauchbar. Er versucht nicht, die ganze Welt des Skats abzudecken, sondern nimmt sich eines lästigen Teils der Runde an. Für mich ist das der entscheidende Grund, ihn Freunden mit einer regelmäßigen Tischrunde zu empfehlen: nicht wegen großer Versprechen, sondern weil er an der Stelle hilft, an der ein kleiner Rechenfehler einen ansonsten guten Spieleabend unnötig ausbremsen kann.
Vorteile
- Schnelle Berechnung der Skatpunkte ohne manuelles Nachrechnen
- Übersichtliche Oberfläche
- auch für Einsteiger leicht verständlich
- Praktisch für private Runden mit wechselnden Spielvarianten
- Ergebnisse lassen sich direkt nach jeder Partie kontrollieren
- Geringer Speicherbedarf und unkomplizierte Bedienung unterwegs
Nachteile
- Nicht jede regionale Skatregel oder Sonderwertung wird möglicherweise unterstützt
- Für komplexe Turnierabrechnungen können zusätzliche Funktionen fehlen
- Eingabefehler lassen sich bei vielen Spielen nur schwer zurückverfolgen
- Ohne aktuelle Updates können sich Kompatibilitätsprobleme ergeben
- Der Nutzen ist auf Skatspieler und entsprechende Spielrunden beschränkt
FAQ
Was ist der Skat Punkte Rechner und wofür kann ich ihn verwenden?
Der Skat Punkte Rechner ist eine praktische mobile Anwendung, mit der sich die Spielwerte und Punkte einer Skatrunde schneller und übersichtlicher berechnen lassen. Statt nach jedem Spiel selbst Rechenregeln, Spielart, Gewinn oder Verlust zu berücksichtigen, können Nutzer die relevanten Angaben direkt in der App eintragen. Das ist besonders hilfreich bei privaten Runden, langen Spielabenden oder für Spieler, die ihre Abrechnung zuverlässig dokumentieren möchten.
Welche Angaben müssen im Skat Punkte Rechner eingetragen werden?
In der Regel müssen die wichtigsten Informationen zur gespielten Partie eingegeben werden, beispielsweise die Spielart, der Grundwert, mögliche Spitzen, Schneider- oder Schwarz-Ergebnisse sowie die Anzahl der gewonnenen oder verlorenen Spiele. Je nach Version können zusätzlich Namen der Mitspieler, Runden oder Spielstände gespeichert werden. Vor dem Download sollte man prüfen, ob die App genau die Zählweise unterstützt, die in der eigenen Skatrunde verwendet wird.
Unterstützt der Skat Punkte Rechner die offiziellen Skat-Regeln?
Der Skat Punkte Rechner ist darauf ausgelegt, die gängige Punkteberechnung beim Skat zu erleichtern. Dennoch können sich Hausregeln, regionale Varianten oder unterschiedliche Turnierregelungen auf das Ergebnis auswirken. Deshalb sollte man die berechneten Werte zunächst mit der eigenen Spielweise vergleichen. Die Anwendung ersetzt kein offizielles Regelwerk, kann aber im Alltag eine schnelle und bequeme Unterstützung bei der Abrechnung sein.
Kann ich mit dem Skat Punkte Rechner komplette Spielrunden oder mehrere Spieler verwalten?
Viele Nutzer verwenden den Rechner nicht nur für eine einzelne Partie, sondern auch zur fortlaufenden Dokumentation eines gesamten Spielabends. Abhängig vom Funktionsumfang lassen sich Spielernamen, Ergebnisse und Zwischenstände speichern oder manuell weiterführen. Vor der Nutzung empfiehlt es sich, die verfügbaren Verwaltungsfunktionen zu kontrollieren. Wer regelmäßig mit mehreren Personen spielt, sollte besonders auf eine klare Übersicht und einfache Korrekturmöglichkeiten achten.
Ist der Skat Punkte Rechner kostenlos und welche Berechtigungen benötigt die App?
Ob der Skat Punkte Rechner vollständig kostenlos ist, Werbung enthält oder zusätzliche Funktionen per In-App-Kauf anbietet, hängt von der jeweiligen Version und Plattform ab. Für einen einfachen Punkte-Rechner sind normalerweise keine umfangreichen Berechtigungen erforderlich. Nutzer sollten beim Download trotzdem die Angaben im Google Play Store oder App Store prüfen und darauf achten, ob die App Zugriff auf persönliche Daten, Speicher oder andere Gerätefunktionen verlangt.











