Football Lineup Manager
Für AndroidWer eine Fußballmannschaft organisiert, merkt schnell, dass Aufstellungen, Positionen und Wechsel auf dem Papier unübersichtlich werden können. Football Lineup Manager richtet sich genau an diesen Alltag: Die Sport-App von Genie Apps Limited soll dabei helfen, eine Mannschaft übersichtlich zu verwalten und die Aufstellung vor dem Spiel besser vorzubereiten. Ich finde den Ansatz besonders interessant für Trainer, Betreuer und engagierte Eltern, die nicht jedes Mal mit Notizen, Messenger-Nachrichten und schnell gezeichneten Spielfeld-Skizzen arbeiten möchten.
Die Anwendung ist kostenlos erhältlich und hat sich mit über 100.000 Installationen bereits eine sichtbare Nutzerbasis aufgebaut. Gleichzeitig liegt die durchschnittliche Bewertung bei etwa 3,5, was gut zu meinem Eindruck passt: Die Grundidee ist praktisch, aber die App wirkt nicht in jedem Moment so glatt und umfassend, wie man es sich von einem ausgereiften Vereinswerkzeug wünschen würde. Sie ist eher ein fokussierter Helfer für die Aufstellung als eine vollständige Vereinsverwaltung.
Mein Eindruck vom aktuellen Stand
Beim ersten Einsatz fällt auf, dass Football Lineup Manager nicht versucht, den gesamten Fußballbetrieb abzubilden. Der Schwerpunkt liegt auf dem Management von Fußballmannschaften und auf der Frage, wer wo auf dem Platz eingesetzt wird. Das ist eine sinnvolle Entscheidung, denn gerade vor einem Spiel zählt Übersicht mehr als eine lange Liste an Funktionen, die man im hektischen Vereinsalltag kaum nutzt.
Ich würde die App deshalb nicht als Ersatz für jede Vereinssoftware einordnen. Wer Trainingspläne, Anwesenheiten, Kommunikation, Tabellen, Zahlungen und Spielberichte in einem einzigen System erwartet, sollte seine Erwartungen anpassen. Für die konkrete Aufgabe, eine Mannschaft aufzustellen und die Rollen der Spieler im Blick zu behalten, ist der Ansatz deutlich passender.
Die Bedienung fühlt sich dann am nützlichsten an, wenn ich nicht nur eine einmalige Aufstellung zeichnen möchte, sondern eine wiederkehrende Mannschaft betreue. Eine feste Gruppe von Spielern lässt sich gedanklich besser organisieren, wenn Positionen und Rollen nicht jedes Mal neu auf einem Blatt Papier entstehen. Besonders bei Jugendmannschaften mit wechselnden Besetzungen kann das Zeit sparen, sofern die eigene Arbeitsweise zur App passt.
Ein realistisches Beispiel: Am Samstag steht ein Spiel an, zwei Spieler fehlen, und ein weiterer ist zum ersten Mal dabei. Statt eine alte Aufstellung zu fotografieren und anschließend mehrere Nachrichten zu verschicken, kann ich die Besetzung direkt in der App vorbereiten. Danach lässt sich die geplante Formation mit den Beteiligten besprechen. Der praktische Vorteil liegt weniger in spektakulären Extras als darin, dass die Entscheidung an einem Ort sichtbar bleibt.
Für wen die App besonders sinnvoll ist
Am besten passt Football Lineup Manager zu kleinen und mittleren Amateurmannschaften, Jugendtrainern und Personen, die regelmäßig eine konkrete Startaufstellung zusammenstellen. Auch Eltern, die bei einer Kindergruppe organisatorisch helfen, können von einer klareren Darstellung profitieren. Die Altersfreigabe liegt bei USK ab 0 Jahren, was zum sachlichen, unproblematischen Charakter der Anwendung passt.
Ich sehe außerdem einen Nutzen für Trainer, die mehrere Varianten vorbereiten möchten. Eine mögliche Startformation kann vor dem Spiel angelegt werden, während eine alternative Besetzung für Ausfälle oder eine andere Spielsituation im Kopf oder in einer separaten Planung bleibt. Gerade diese Vorbereitung ist wertvoller als das spontane Verschieben von Namen kurz vor dem Anpfiff.
Weniger geeignet ist die App für professionelle Teams mit sehr detaillierten taktischen Anforderungen oder für Vereine, die eine zentrale Plattform für Kommunikation und Organisation benötigen. Auch wer nur gelegentlich mit Freunden kickt und keine feste Mannschaft verwaltet, wird vermutlich schneller mit einer Notiz oder einem einfachen Bild ans Ziel kommen.
Die wichtigsten Arbeitsabläufe im Alltag
Der zentrale Ablauf beginnt mit der Mannschaft und führt zur Aufstellung. Das klingt einfach, ist aber genau der Punkt, an dem eine solche App stehen oder fallen kann. Ich achte dabei auf drei Dinge: Wie schnell lassen sich Spieler zuordnen, wie leicht kann ich Änderungen vornehmen, und bleibt die Übersicht erhalten, wenn mehrere Positionen umgebaut werden?
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Eine gute Vorgehensweise ist, nicht sofort die perfekte Formation erzwingen zu wollen. Ich würde zunächst die verfügbaren Spieler erfassen und anschließend die Schlüsselpositionen besetzen. Danach lassen sich die übrigen Rollen verteilen. Dieser Schritt-für-Schritt-Ansatz verhindert, dass man sich beim Verschieben einzelner Namen in Details verliert.
Ein weniger offensichtlicher Vorteil einer digitalen Aufstellung ist die Vorbereitung auf kurzfristige Änderungen. Wenn ein Spieler ausfällt, muss nicht die gesamte Skizze neu gezeichnet werden. Die eigentliche Zeitersparnis entsteht also nicht beim ersten Erstellen, sondern bei der dritten oder vierten Anpassung vor einem Spieltag. Wer häufig mit wechselnden Besetzungen arbeitet, dürfte diesen Unterschied am stärksten bemerken.
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Ich würde außerdem empfehlen, die Aufstellung nicht erst wenige Minuten vor dem Spiel zu bearbeiten. Auf einem kleinen Smartphone-Bildschirm können mehrere Änderungen hintereinander unruhig wirken. Wenn die Planung am Vorabend erledigt wird, bleibt Zeit, die Positionen zu prüfen und mögliche Alternativen zu bedenken. Die App unterstützt damit eher eine saubere Vorbereitung als hektische Entscheidungen am Spielfeldrand.
Was die aktuelle Version erkennen lässt
Die derzeitige Version ist 4.1.2. Diese Versionsnummer zeigt, dass Football Lineup Manager nicht mehr ganz am Anfang seiner Entwicklung steht. Für mich ist das ein wichtiger Hinweis: Die Anwendung ist nicht bloß ein experimenteller Prototyp, sondern ein Produkt, das bereits über mehrere Entwicklungsstufen hinweg gepflegt wurde.
Aus der Versionsentwicklung sollte man allerdings keine bestimmten Neuerungen ableiten. Eine höhere Versionsnummer bedeutet nicht automatisch, dass jede gewünschte Funktion vorhanden ist oder dass alle Bedienprobleme verschwunden sind. Entscheidend bleibt, wie gut die aktuelle Fassung den eigenen Ablauf unterstützt. Bei dieser App ist das vor allem die Verbindung aus Mannschaftsübersicht und Aufstellungsplanung.
Die Veröffentlichung erfolgte am 31.12.2022. Dadurch hat die Anwendung inzwischen genügend zeitlichen Abstand zum Start, um sich im praktischen Einsatz zu bewähren. Gleichzeitig bleibt sie eine vergleichsweise spezialisierte Lösung. Ich würde sie daher nicht nach dem Maßstab großer Sportplattformen beurteilen, sondern danach, ob sie eine einzelne, häufige Aufgabe verlässlich vereinfacht.
Auf Geräten mit mindestens Android 7.0 ist die technische Einstiegshürde niedrig. Das ist für Vereine relevant, in denen nicht alle Helfer die neuesten Smartphones verwenden. Ein älteres, noch funktionierendes Gerät muss nicht automatisch ausscheiden. Trotzdem hängt der tatsächliche Komfort natürlich vom Bildschirm und von der allgemeinen Geschwindigkeit des jeweiligen Telefons ab.
Wie sich die Entwicklung auf bestehende Nutzer auswirkt
Wer Football Lineup Manager schon länger verwendet, dürfte vor allem von der fortlaufenden Produktpflege profitieren, ohne seine gesamte Arbeitsweise neu erfinden zu müssen. Der Wert einer solchen App liegt nämlich in der Wiederholung: Mannschaften werden nicht nur einmal angelegt, sondern vor vielen Spieltagen angepasst. Jede stabile Verbesserung beim Bearbeiten kann sich dadurch im Laufe einer Saison summieren.
Für bestehende Nutzer ist wichtig, die eigene Mannschaftsstruktur sauber zu halten. Spieler, die nicht mehr aktiv sind, sollten nicht einfach zwischen den aktuellen Mitgliedern stehen bleiben. Eine unübersichtliche Liste macht spätere Aufstellungen langsamer und erhöht das Risiko, versehentlich die falsche Person einzusetzen. Ich würde die Mannschaft deshalb regelmäßig vor einer neuen Spielphase überprüfen.
Ein weiterer praktischer Tipp ist, feste Rollen nicht mit unveränderlichen Rollen zu verwechseln. Ein Spieler kann in der Grundaufstellung eine Position erhalten und bei Bedarf anders eingesetzt werden. Die App ist am hilfreichsten, wenn sie als Planungswerkzeug verstanden wird, nicht als endgültige Bewertung der Fähigkeiten eines Spielers. Das verhindert unnötige Diskussionen in der Mannschaft und lässt Raum für die Entscheidung des Trainers.
Neue Nutzer sollten sich außerdem nicht von der einfachen Grundidee täuschen lassen. Eine Aufstellung ist schnell erstellt, aber eine gute Mannschaftsverwaltung verlangt etwas Vorbereitung. Namen, Positionen und mögliche Ersatzlösungen sollten vor dem ersten Ernstfall durchdacht werden. Wer die App nur installiert und sofort eine spontane Formation erwartet, schöpft ihren praktischen Nutzen wahrscheinlich nicht aus.
Wo die Grenzen im Vergleich zu Alternativen liegen
Im Vergleich zu Papier ist Football Lineup Manager klar flexibler, sobald Änderungen anstehen. Papier ist zwar sofort verfügbar und unabhängig von Akku oder App-Bedienung, aber jede Anpassung muss neu gezeichnet werden. Bei mehreren Ausfällen oder einer veränderten Formation wird eine digitale Planung schnell angenehmer.
Gegenüber einer allgemeinen Notiz-App bietet die Sport-App den Vorteil, dass die Aufstellung nicht erst mit Text, Pfeilen und einer selbst gebauten Skizze erklärt werden muss. Eine Notiz kann jedoch besser sein, wenn zusätzlich Anweisungen, Treffpunkte oder lange Kommentare festgehalten werden sollen. Für reine Kommunikation ist ein Messenger ebenfalls praktischer, weil dort die Gruppe bereits vorhanden ist. Football Lineup Manager ersetzt diese Kanäle nicht, sondern konzentriert sich auf die Aufstellung.
Vollständige Vereinsplattformen sind die bessere Wahl, wenn ein Team viele organisatorische Ebenen abdecken muss. Sie können je nach Produkt etwa Termine, Anwesenheiten oder Nachrichten zusammenführen. Der Nachteil solcher Lösungen ist oft die größere Komplexität. Wer nur eine Formation planen möchte, kann sich dort leicht durch Menüs arbeiten, die mit der eigentlichen Aufgabe nichts zu tun haben. Football Lineup Manager wirkt gerade dann überzeugender, wenn Einfachheit wichtiger ist als ein Rundum-System.
Die Entscheidung hängt deshalb weniger davon ab, welche App allgemein besser ist. Die entscheidende Frage lautet: Brauche ich ein Werkzeug für Aufstellungen oder eine komplette digitale Vereinszentrale? Für die erste Aufgabe ist diese Anwendung plausibel. Für die zweite würde ich eine spezialisierte Vereinslösung vorziehen.
Kosten, Version und praktische Einstiegshürden
Football Lineup Manager kann kostenlos genutzt werden. Zusätzlich gibt es In-App-Käufe im Bereich von 1,19 bis 6,99 Euro bei Abrechnung über Google Play. Für mich ist das ein akzeptabler Einstieg, weil ein Trainer die Grundidee zunächst ausprobieren kann, ohne sofort Geld auszugeben. Vor einem Kauf sollte man allerdings prüfen, welche Erweiterung im eigenen Ablauf tatsächlich einen Unterschied macht.
Der kostenlose Einstieg ist besonders hilfreich für Eltern oder ehrenamtliche Betreuer, die erst herausfinden möchten, ob eine digitale Aufstellung im Team angenommen wird. Eine App bringt nur dann etwas, wenn sie nicht ausschließlich auf dem Telefon einer Person bleibt. Wenn Trainer, Co-Trainer und gegebenenfalls Eltern unterschiedliche Vorstellungen davon haben, wo die aktuelle Aufstellung steht, kann auch das beste Werkzeug neue Abstimmung erzeugen.
Ich würde daher vor dem Einsatz im Spielbetrieb einen kurzen Test mit einer echten Mannschaft durchführen. Dabei sollte man nicht nur eine Standardformation anlegen, sondern auch einen Ausfall simulieren, einen Spieler verschieben und eine alternative Besetzung vorbereiten. Dieser Test zeigt schneller als ein bloßes Durchsehen der Oberfläche, ob die App zum eigenen Tempo passt.
Die Bewertung von etwa 3,5 bei rund 268 Bewertungen vermittelt ein gemischtes Bild. Ich lese daraus weder eine klare Empfehlung für jeden Fußballfan noch einen Grund, die App grundsätzlich abzuschreiben. Bei einem spezialisierten Werkzeug können unterschiedliche Erwartungen stark ins Gewicht fallen: Ein Nutzer sucht vielleicht nur eine übersichtliche Aufstellung, während ein anderer eine komplette Teamverwaltung erwartet.
Was mir bei der täglichen Nutzung besonders auffällt
Die größte Stärke liegt für mich in der Konzentration auf eine konkrete Entscheidung: Welche Spieler gehören in welche Rolle? Das klingt banal, ist im Vereinsalltag aber oft der Kern vieler Nachrichten und Rückfragen. Eine visuelle, gespeicherte Planung kann Gespräche verkürzen, weil nicht jeder Beteiligte dieselbe Formation aus einer Textbeschreibung rekonstruieren muss.
Ein nützlicher Arbeitsablauf ist, zwischen einer öffentlichen und einer internen Planung zu unterscheiden. Intern kann der Trainer mehrere Möglichkeiten durchspielen. Erst wenn die Entscheidung feststeht, sollte die Mannschaft die entsprechende Aufstellung erhalten. So verhindert man, dass vorläufige Ideen als endgültige Anweisung verstanden werden.
Ein zweiter Tipp betrifft die Namen und Rollen: Ich würde die Aufstellung vor jedem Spiel nicht nur auf Vollständigkeit, sondern auch auf Verständlichkeit prüfen. Ein neuer Spieler kennt möglicherweise nicht jede interne Bezeichnung. Eine klare Position ist deshalb hilfreicher als eine taktische Abkürzung, die nur der Trainer versteht. Die App liefert den Rahmen, aber die Qualität der Kommunikation hängt weiterhin vom Menschen ab.
Drittens lohnt es sich, die Anwendung als Gedächtnisstütze für wiederkehrende Muster zu verwenden. Wenn eine Mannschaft häufig mit ähnlicher Grundordnung spielt, muss die Planung nicht jedes Mal gedanklich bei null beginnen. Gleichzeitig sollte man nicht blind an einer alten Formation festhalten. Die digitale Bequemlichkeit darf die Beobachtung der aktuellen Spieler und des Gegners nicht ersetzen.
Welche Fragen vor der Installation wichtig sind
Wer sich fragt, ob die App für eine Kinder- oder Jugendmannschaft geeignet ist, kann grundsätzlich mit einem einfachen Einsatz beginnen: eine feste Spielergruppe, eine klare Aufstellung und möglichst wenige Personen, die gleichzeitig Änderungen vornehmen. Gerade bei jüngeren Teams ist die Übersicht wichtiger als eine komplizierte taktische Darstellung.
Wer mehrere Mannschaften betreut, sollte vorab überlegen, wie strikt die Gruppen getrennt werden müssen. Die App ist besonders angenehm, wenn eindeutig ist, welche Spieler zu welchem Team gehören. Bei einem großen Verein mit vielen Altersklassen kann eine umfassendere Vereinsverwaltung übersichtlicher sein, weil dort meist mehr organisatorische Zusammenhänge zusammenlaufen.
Auch die Frage nach dem richtigen Gerät ist relevant. Android-Nutzer benötigen mindestens Android 7.0. Auf einem kleinen Telefon kann die Bearbeitung weniger komfortabel sein als auf einem größeren Bildschirm. Ich würde deshalb nicht nur auf die technische Kompatibilität achten, sondern die tatsächliche Bedienung mit den eigenen Händen testen, bevor die App zum einzigen Planungswerkzeug wird.
Und was ist mit spontanen Änderungen am Spieltag? Dafür ist die Anwendung grundsätzlich am interessantesten, aber genau dann sollte die Grundaufstellung schon vorbereitet sein. Eine App kann das Verschieben erleichtern, nicht jedoch die Entscheidung abnehmen, wer die beste Alternative ist. Der Trainer bleibt für die sportliche Einschätzung verantwortlich.
Was ich bei der weiteren Entwicklung beobachten würde
Bei einer App wie Football Lineup Manager würde ich künftig besonders auf die Balance zwischen Einfachheit und Tiefe achten. Mehr Funktionen könnten die Anwendung für ambitionierte Trainer attraktiver machen, aber gleichzeitig den schnellen Einstieg erschweren. Die beste Weiterentwicklung wäre aus meiner Sicht nicht automatisch eine längere Funktionsliste, sondern ein klarer Ablauf für häufige Änderungen.
Wichtig wäre außerdem, dass die Verwaltung bei mehreren Mannschaften übersichtlich bleibt und dass eine einmal erstellte Aufstellung nicht durch unnötige Arbeitsschritte an Wert verliert. Ebenso entscheidend ist die Frage, wie gut neue Nutzer verstehen, was sie als Nächstes tun sollen. Gerade bei ehrenamtlichen Trainern, die wenig Zeit haben, zählt jede vermiedene Suche in einem Menü.
Die aktuelle Version 4.1.2 ist deshalb ein guter Anlass, die App als laufend gepflegtes Werkzeug zu betrachten, aber nicht als fertige Antwort auf jedes Organisationsproblem. Ich würde bei zukünftigen Aktualisierungen darauf achten, ob die Entwickler die Kernaufgabe weiter vereinfachen und gleichzeitig mehr Kontrolle für komplexere Mannschaften anbieten. Beides zusammen ist schwierig, aber genau dort liegt das größte Potenzial.
Mein Fazit fällt vorsichtig positiv aus. Football Lineup Manager ist keine komplette Vereinsplattform und möchte das offenbar auch nicht sein. Für Trainer, Betreuer und Eltern, die Aufstellungen digital vorbereiten und bei Änderungen flexibel bleiben möchten, kann die kostenlose Sport-App eine praktische Ergänzung sein. Die In-App-Käufe sollte man erst nach einem eigenen Test in Betracht ziehen, denn der Nutzen hängt stark vom persönlichen Ablauf ab.
Ich würde sie einem Freund empfehlen, der regelmäßig eine feste Fußballmannschaft organisiert und genug von unübersichtlichen Zetteln oder verstreuten Nachrichten hat. Wer dagegen detaillierte Taktikanalyse, umfassende Kommunikation oder eine komplette Vereinsverwaltung sucht, ist mit einer größeren Alternative besser bedient. Die Stärke dieser App liegt nicht in möglichst vielen Funktionen, sondern in der klaren Aufgabe, eine Fußballaufstellung handhabbar zu machen.
Unterm Strich ist Football Lineup Manager ein fokussiertes Werkzeug mit nachvollziehbarem Nutzen, aber auch mit Grenzen, die man vor der dauerhaften Einführung im Team kennen sollte. Ich würde mit einer echten Spielwoche testen, eine Formation anlegen, einen Ausfall simulieren und anschließend prüfen, ob die Abstimmung tatsächlich leichter geworden ist. Wenn dieser kleine Praxistest überzeugt, kann die App im Alltag mehr Ordnung schaffen, ohne den Verein mit einem überladenen System zu belasten.
Vorteile
- Übersichtliche Aufstellungen erleichtern die Planung vor jedem Spiel.
- Spieler lassen sich flexibel auf verschiedenen Positionen einsetzen.
- Taktische Änderungen sind schnell und unkompliziert vorgenommen.
- Kader und Formationen können für mehrere Teams verwaltet werden.
- Nützliches Werkzeug für Trainer
- Hobbyteams und Fußballfans.
Nachteile
- Für vollständige Funktionen können zusätzliche Eingaben nötig sein.
- Die App ersetzt keine detaillierte Spielanalyse oder Trainingsplanung.
- Bei großen Kadern kann die Übersicht schnell unübersichtlich werden.
- Nicht jede taktische Variante lässt sich exakt abbilden.
- Der Nutzen ist ohne regelmäßige Aktualisierung des Kaders begrenzt.
FAQ
Was ist Football Lineup Manager und für wen eignet sich die App?
Football Lineup Manager ist eine App zur Planung und Verwaltung von Fußballaufstellungen. Nutzer können Mannschaften anlegen, Spieler Positionen zuweisen und verschiedene taktische Varianten vorbereiten. Nach meinem Test richtet sich die Anwendung vor allem an Trainer, Betreuer und Fußballfans, die Aufstellungen übersichtlich auf dem Smartphone organisieren möchten. Sie ist besonders praktisch für Training, Spieltage und die schnelle Abstimmung innerhalb einer Mannschaft.
Welche Funktionen bietet Football Lineup Manager für die Aufstellungsplanung?
Die App konzentriert sich auf die visuelle Erstellung von Fußballformationen. Spieler lassen sich in der Regel einem Spielfeld, einer Position und einer bestimmten Aufstellung zuordnen. Dadurch können unterschiedliche Systeme wie etwa 4-4-2 oder 4-3-3 vorbereitet und miteinander verglichen werden. Zusätzlich ist es hilfreich, Spielernamen und Rollen festzuhalten, damit die geplante Formation vor dem Spiel schnell nachvollziehbar bleibt.
Kann ich eigene Spieler, Mannschaften und mehrere Aufstellungen speichern?
Ja, Football Lineup Manager ist vor allem dann sinnvoll, wenn du mit eigenen Mannschaftsdaten arbeiten möchtest. Du kannst normalerweise Spieler hinzufügen, Namen verwalten und mehrere taktische Aufstellungen für unterschiedliche Gegner oder Spielsituationen vorbereiten. Vor dem Download solltest du dennoch prüfen, ob die aktuelle Version alle gewünschten Speicher- und Verwaltungsfunktionen enthält, da sich Details je nach Plattform und App-Update verändern können.
Benötigt Football Lineup Manager eine Internetverbindung oder ein Benutzerkonto?
Für die grundlegende Planung einer Aufstellung ist normalerweise keine dauerhafte Internetverbindung erforderlich, da die wichtigsten Eingaben direkt auf dem Gerät vorgenommen werden können. Ob für Synchronisierung, Backups, Teilen oder zusätzliche Funktionen ein Konto oder eine Verbindung benötigt wird, hängt von der jeweiligen Version ab. Wer die App regelmäßig nutzt, sollte außerdem die Berechtigungen und Datenschutzinformationen im App Store oder bei Google Play prüfen.
Ist Football Lineup Manager kostenlos und gibt es Einschränkungen oder Werbung?
Ob Football Lineup Manager vollständig kostenlos ist, hängt von der angebotenen Version ab. Manche Varianten stellen die grundlegenden Aufstellungsfunktionen gratis bereit, können jedoch Werbung, optionale Käufe oder Einschränkungen bei der Anzahl gespeicherter Teams enthalten. Ich empfehle, vor der Installation die Angaben zur Preisgestaltung, zu In-App-Käufen und zu möglichen Premium-Funktionen genau zu lesen, damit keine unerwarteten Kosten entstehen.











