BlackCam Pro - B&W Camera
Für AndroidWenn ich Schwarzweiß-Fotos aufnehmen möchte, will ich meistens nicht erst ein Farbfoto machen, es in einer anderen App öffnen und dort lange an Reglern arbeiten. Genau an diesem Punkt setzt BlackCam Pro an: Die App von XnView konzentriert sich auf die Aufnahme monochromer Bilder und macht aus dem Handy eine bewusst eingeschränkte Kamera. Ich habe sie deshalb weniger als vollständige Fotobearbeitung verstanden, sondern als Werkzeug für Situationen, in denen Bildstimmung, Kontrast und der Blick auf Formen wichtiger sind als Farbe.
Das klingt zunächst simpel, ist aber im Alltag erstaunlich nützlich. Ohne bunte Flächen lenkt die Oberfläche eines Motivs weniger ab. Lichtkanten, Schatten, Texturen und Linien fallen schneller auf. Wer gern mit Architektur, Straßenmotiven, Porträts oder ruhigen Alltagsmomenten arbeitet, bekommt dadurch eine andere Art zu fotografieren. Die App kostet 0,89 €, richtet sich an alle Altersgruppen ab USK 0 und läuft ab Android 6.0. Mit einer durchschnittlichen Bewertung von 4,2 bei rund 3.100 Bewertungen und mehr als 100.000 Installationen wirkt sie wie eine kleine, klar positionierte Anwendung – nicht wie ein überladenes Komplettpaket.
Worauf es bei einer Schwarzweiß-Kamera wirklich ankommt
Bei einer solchen App entscheidet für mich nicht allein, ob ein Foto schwarz und weiß erscheint. Wichtiger ist, wie früh ich die Wirkung eines Motivs beurteilen kann. Ein gutes Schwarzweiß-Werkzeug sollte mich beim Fotografieren nicht ständig aus dem Moment reißen. Wenn ich erst später entdecke, dass ein Gesicht zu flach wirkt oder ein Himmel ohne Struktur geblieben ist, war die Aufnahmeentscheidung weniger hilfreich. Eine Live-Vorschau in monochromer Darstellung ist deshalb grundsätzlich wertvoller als ein nachträglicher Filter, weil ich Bildausschnitt und Licht gemeinsam beurteile.
Der zweite Punkt ist die Einfachheit. Viele allgemeine Kamera-Apps versuchen, möglichst viele Nutzergruppen abzudecken: Farbe, Porträt, Nacht, Video, Retusche, Collagen und soziale Vorlagen. Das kann praktisch sein, bringt aber auch Ablenkung. Bei BlackCam Pro ist die Kernidee enger. Ich öffne die Kamera mit einer bestimmten Absicht und muss nicht erst durch eine lange Sammlung von Effekten gehen. Für spontane Aufnahmen unterwegs ist diese Beschränkung eher eine Stärke als ein Mangel.
Allerdings sollte man Schwarzweiß nicht mit einem automatischen Qualitätsgewinn verwechseln. Ein farbiges Motiv wird nicht allein deshalb interessant, weil die Farbe verschwindet. Rote und grüne Flächen können in Graustufen ähnlich hell wirken, während ein eigentlich spannender Farbkontrast plötzlich kaum noch sichtbar ist. Ich achte deshalb stärker auf Gegenlicht, klare Konturen und unterschiedliche Helligkeiten. Besonders hilfreich ist es, vor dem Auslösen kurz die hellste und dunkelste Stelle im Sucher zu suchen. So erkenne ich schneller, ob das Bild Tiefe bekommt oder in einer grauen Fläche endet.
Die Stärke liegt in der bewussten Einschränkung
Im Vergleich zur normalen Kamera meines Smartphones fühlt sich die Anwendung wie ein kleiner Perspektivwechsel an. Die Standardkamera ist meistens die bessere Wahl, wenn ich Farben dokumentieren, ein Produkt möglichst realistisch zeigen oder später flexibel zwischen verschiedenen Looks wechseln möchte. BlackCam Pro ist interessanter, wenn ich schon während der Aufnahme weiß, dass das Ergebnis monochrom sein soll.
Das verändert auch meinen Umgang mit Motiven. Bei einem Spaziergang durch eine Stadt suche ich nicht mehr nach farbenfrohen Schaufenstern, sondern nach wiederholten Fenstern, harten Schatten, nassen Straßen und rauen Oberflächen. Bei einem Porträt achte ich auf seitliches Licht und auf den Abstand zwischen Gesicht und Hintergrund. Diese App ersetzt nicht das fotografische Auge, aber sie unterstützt eine Arbeitsweise, bei der ich schneller in Helligkeiten statt in Farben denke.
Ein praktischer Vorteil dieses direkten Ansatzes ist die bessere Entscheidung vor dem Auslösen. Wenn ich ein Foto später in einer beliebigen Galerie-App umwandle, sehe ich zunächst die farbige Version und bewerte das Motiv oft unbewusst nach seinen Farben. Hier entfällt dieser Umweg. Das kann besonders bei Motiven mit starken Schatten helfen, weil ich nicht erst nachträglich feststellen muss, dass die ursprüngliche Bildidee in Graustufen nicht trägt.
Für welche Alltagssituationen ich sie einsetzen würde
Ein realistisches Beispiel ist ein verregneter Weg zur Arbeit. Die nasse Straße spiegelt Laternen, Menschen laufen mit Schirmen vorbei, und die Fassaden wirken durch das diffuse Licht ohnehin weniger farbenreich. Mit einer normalen Kamera würde ich vielleicht mehrere Aufnahmen machen und später entscheiden, welche sich für Schwarzweiß eignet. Mit dieser App kann ich direkt auf Spiegelungen, Silhouetten und die hellen Flächen der Schirme reagieren. Ich sehe schon beim Fotografieren, ob die Szene grafisch genug wirkt.
Auch für ein kleines persönliches Projekt ist der direkte Ansatz sinnvoll. Wer etwa eine Woche lang Türen, Treppenhäuser oder alte Fahrräder fotografiert, erhält eine einheitliche Bildsprache, ohne jedes Foto nachträglich einzeln bearbeiten zu müssen. Die Einschränkung hilft dabei, nicht bei jedem Motiv einen anderen Filter auszuprobieren. Das Ergebnis wirkt dadurch eher wie eine zusammengehörige Serie als wie eine zufällige Sammlung von Schnappschüssen.
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Für schnelle Dokumentation ist die App ebenfalls brauchbar, aber nicht immer ideal. Ein handschriftlicher Zettel, ein Kabel oder ein Gegenstand mit farblicher Kennzeichnung kann in Schwarzweiß an Eindeutigkeit verlieren. Wenn Farbe eine Information trägt, etwa bei Markierungen, Kleidung oder Pflanzen, bleibe ich bei der üblichen Kamera. BlackCam Pro ist für die Bildwirkung gedacht, nicht für jede Form visueller Beweissicherung.
Ein Detail, das beim Fotografieren oft unterschätzt wird
Ich würde die App nicht nur bei dramatischem Licht verwenden. Gerade bei weichem Fensterlicht kann Schwarzweiß sehr ruhig wirken, sofern sich das Motiv durch Form oder Abstand vom Hintergrund trennt. Bei einem Porträt hilft es, eine helle Wand nicht direkt hinter das Gesicht zu setzen. Bei Gegenständen auf einem Tisch kann ein seitlich platzierter Schatten mehr Tiefe erzeugen als ein zusätzliches Motiv. Die App macht solche Unterschiede sichtbar, weil die Farbe nicht mehr von der Lichtverteilung ablenkt.
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Ein weiterer nützlicher Arbeitsablauf ist, nicht sofort jedes Bild zu behalten. Ich nehme lieber mehrere leicht veränderte Perspektiven auf: einmal näher an der Struktur, einmal mit mehr Umgebung und einmal mit bewusst viel leerem Raum. In Schwarzweiß kann gerade dieser leere Raum wichtig sein. Ein enger Ausschnitt wirkt oft kräftig, während ein weiter Ausschnitt die Einsamkeit oder Ruhe eines Motivs betont. Die Anwendung ist dabei weniger ein automatischer Stilgenerator als ein Werkzeug, das solche Entscheidungen früher in den Prozess holt.
Wo BlackCam Pro gegenüber anderen Lösungen gewinnt
Die wichtigste Konkurrenz kommt nicht unbedingt von einer einzelnen anderen App, sondern von drei Alternativen: der vorinstallierten Kamera, einer umfangreichen Bildbearbeitung und spezialisierten Kamera-Apps mit vielen manuellen Einstellungen. Gegen die Standardkamera gewinnt BlackCam Pro durch die klare Absicht. Gegen eine Bildbearbeitung gewinnt sie durch den kürzeren Weg vom Motiv zur monochromen Aufnahme. Gegen eine professionelle Kamera-App kann sie angenehmer sein, wenn ich keine technische Kontrolle brauche, sondern schnell ein bestimmtes Erscheinungsbild sehen möchte.
Dieser Unterschied ist besonders relevant für Menschen, die nach dem Fotografieren selten nachbearbeiten. Eine große Bearbeitungs-App kann zwar mehr Möglichkeiten bieten, aber zusätzliche Möglichkeiten sind nicht automatisch ein Vorteil. Wenn ich nur Schwarzweiß-Aufnahmen machen möchte, kann eine reduzierte App die Entscheidung vereinfachen. Ich muss nicht zwischen zahlreichen Presets wählen und verliere weniger Zeit mit dem Versuch, ein Bild nachträglich zu retten, das schon beim Fotografieren nicht überzeugend war.
Der Kaufpreis von 0,89 € ist in diesem Zusammenhang überschaubar. Ich sehe den Wert nicht darin, dass die Anwendung jede Kamera- oder Editieraufgabe ersetzt, sondern darin, dass sie einen bestimmten Ablauf angenehm direkt macht. Wer regelmäßig monochrome Bilder aufnimmt, kann durch diese Spezialisierung mehr gewinnen als durch eine kostenlose App, die zwar viele Filter anbietet, aber keine klare fotografische Richtung vorgibt.
Auch die Verbreitung ist für eine Nischenanwendung ordentlich: Mehr als 100.000 Installationen zeigen, dass das Konzept nicht völlig abseits des normalen Android-Alltags liegt. Die aktuelle Version ist 1.73. Für mich ist das weniger ein Qualitätsbeweis als eine nützliche Einordnung: Es handelt sich nicht um eine bloße Idee für ein einzelnes Experiment, sondern um eine etablierte kleine Kamera-App, die ihren Zweck über längere Zeit verfolgt.
Wann eine andere Kategorie die bessere Wahl ist
Wenn ich aus derselben Aufnahme später sowohl eine Farb- als auch eine Schwarzweißfassung brauche, würde ich eher die normale Kamera verwenden. Dort bleibt das Original in Farbe erhalten, und ich kann die Umwandlung später gezielter beurteilen. Das ist auch bei wichtigen Familienfotos, Reisebildern oder Bildern mit farbigen Details sinnvoll. BlackCam Pro passt besser, wenn die monochrome Version von Anfang an das eigentliche Ziel ist.
Eine umfangreiche Bearbeitungs-App ist ebenfalls überlegen, wenn ich Helligkeit, Kontrast, Schatten, Körnung oder lokale Bildbereiche sehr genau korrigieren möchte. Ich würde BlackCam Pro nicht als Ersatz für einen vollständigen Fotoeditor betrachten. Ihre Stärke ist der Aufnahmeprozess. Wer nach dem Auslösen gern lange am fertigen Bild arbeitet, braucht wahrscheinlich ein zweites Werkzeug oder ist mit einer anderen Lösung besser bedient.
Auch für Nutzer, die viele manuelle Kameraeinstellungen erwarten, kann die App zu schlicht wirken. Wer Belichtungszeit, Fokusverhalten oder andere technische Parameter gezielt steuern möchte, sollte sich in der Kategorie der manuellen Kamera-Apps umsehen. Dort ist die Lernkurve höher, aber dafür lässt sich die Aufnahme unter schwierigen Bedingungen genauer planen. BlackCam Pro richtet sich eher an Menschen, die eine visuelle Entscheidung treffen wollen, ohne aus jedem Foto ein technisches Projekt zu machen.
Bei bewegten Motiven ist meine Empfehlung ebenfalls vorsichtig. Ein Kind, ein Tier oder eine schnelle Szene verlangt häufig vor allem gutes Timing. Eine spezialisierte Schwarzweiß-Vorschau hilft dann nur begrenzt, wenn der Moment bereits vorbei ist. Für solche Situationen würde ich zunächst die Kamera wählen, mit der ich am sichersten und schnellsten auslöse, und den monochromen Stil gegebenenfalls später anwenden.
Was der Wechsel im Alltag tatsächlich bedeutet
Der Wechsel zu einer eigenen Schwarzweiß-Kamera ist nicht kompliziert, aber er verändert die Gewohnheiten. Ich muss vor dem Auslösen entscheiden, ob ich das Bild wirklich als monochrome Aufnahme möchte. Das ist einerseits angenehm, weil ich fokussierter arbeite. Andererseits kann es ärgerlich sein, wenn ich erst nach dem Fotografieren merke, dass die Farbe doch ein wichtiger Teil des Motivs war.
Ich würde deshalb nicht alle Aufnahmen mit dieser App machen. Für eine spontane Reise dokumentiere ich wichtige Szenen weiterhin mit der Standardkamera und nutze BlackCam Pro zusätzlich für bewusst gestaltete Bilder. Diese Kombination vermeidet den größten Nachteil des spezialisierten Workflows: die Entscheidung für Schwarzweiß lässt sich nicht immer sinnvoll rückgängig machen, wenn ich nur eine monochrome Fassung als Ausgangspunkt habe.
Vor dem ersten Einsatz lohnt sich ein kurzer Test mit vertrauten Motiven. Ich fotografiere beispielsweise eine Hausfassade, eine Person am Fenster und einen Gegenstand mit kräftigen Farben. Danach prüfe ich nicht nur, welches Bild mir am besten gefällt, sondern auch, welche Details in der Graustufendarstellung verschwinden. So bekomme ich ein Gefühl dafür, welche Helligkeitsunterschiede mein Smartphone und die App überzeugend abbilden. Dieser kleine Test spart später Frust bei wichtigen Aufnahmen.
Für die Bildauswahl empfehle ich außerdem, nicht jedes technisch scharfe Foto als gelungen zu betrachten. Schwarzweiß lebt oft von einer klaren Form oder einer erkennbaren Lichtidee. Wenn fünf Bilder denselben Zaun zeigen, ist nicht automatisch das schärfste das beste. Ich achte auf die Version, bei der Linien, Schatten und Leerraum zusammenpassen. Gerade bei einer fokussierten App ist diese Auswahl wichtiger als eine lange Liste von Effekten.
Bedienung, Geräte und Erwartungen
Die Anwendung ist für Android-Geräte ab Version 6.0 vorgesehen. Das macht sie grundsätzlich auch für ältere kompatible Smartphones interessant, sofern die Kamera des jeweiligen Geräts noch gute Ergebnisse liefert. Die App kann die Grenzen eines schwachen Sensors allerdings nicht vollständig ausgleichen. Bei wenig Licht bleiben Verwacklungen, Rauschen oder fehlende Zeichnung reale Probleme. Wer ein älteres Gerät besitzt, sollte daher besonders auf ruhige Motive und ausreichende Beleuchtung achten.
Die Altersfreigabe USK ab 0 Jahren passt zum Charakter der App. Es handelt sich um ein kreatives Fotowerkzeug ohne spielerische Hürden. Für Einsteiger ist das angenehm, weil man ohne fotografische Vorkenntnisse beginnen kann. Trotzdem lohnt es sich, die Grundidee von Helligkeitskontrasten zu verstehen. Die App nimmt einem die Farbumwandlung ab, aber nicht die Aufgabe, ein gutes Motiv zu finden.
Ich würde außerdem vor dem Einsatz bei wichtigen Momenten kontrollieren, wie die Bilder auf dem eigenen Gerät gespeichert und weiterverwendet werden. Nicht jede Foto-App passt automatisch in denselben persönlichen Ablauf. Wer Bilder sofort in einer Galerie sortiert, mit anderen teilt oder in einer Bearbeitung weiterverarbeitet, sollte einmal einen vollständigen Test vom Auslösen bis zum Export machen. Das klingt banal, verhindert aber, dass man erst später feststellt, dass der eigene Arbeitsablauf nicht so reibungslos ist wie erwartet.
Mein Urteil für unterschiedliche Nutzer
Für Anfänger, die Schwarzweiß-Fotografie ausprobieren möchten, ist BlackCam Pro ein guter Einstieg, weil sie die zentrale Entscheidung direkt beim Fotografieren sichtbar macht. Man braucht keine lange Einarbeitung, sollte aber bereit sein, Motive nach Licht und Form zu beurteilen. Für Hobbyfotografen, die bereits mit einer Bearbeitungs-App arbeiten, ist sie eher eine Ergänzung als ein Ersatz. Sie kann den Aufnahmeprozess beschleunigen, während die Nachbearbeitung weiterhin in einem anderen Werkzeug stattfindet.
Für Nutzer, die nur gelegentlich ein Foto in Graustufen umwandeln, ist der Kauf weniger zwingend. Die Standardkamera plus ein vorhandener Editor reicht in diesem Fall wahrscheinlich aus. Ebenso würde ich die App nicht als erste Wahl empfehlen, wenn Farbtreue, umfangreiche manuelle Kontrolle oder ein vollständig verlustfreier Bearbeitungsablauf im Mittelpunkt stehen. Ihre Daseinsberechtigung liegt in der Konzentration auf einen Stil und in der Möglichkeit, ihn sofort zu beurteilen.
Mein persönlicher Rat lautet daher: Nimm sie, wenn du beim Fotografieren bewusst auf Schwarzweiß reagieren möchtest und eine kleine, fokussierte Lösung suchst. Lass sie aus, wenn du maximale Flexibilität brauchst oder deine Bilder grundsätzlich erst später gestaltest. Für 0,89 € ist die Einstiegshürde niedrig, aber der eigentliche Nutzen hängt davon ab, ob du die Einschränkung als kreative Hilfe empfindest oder als unnötige Begrenzung.
In meiner Bewertung bleibt BlackCam Pro eine sympathische Spezialistin aus der Kategorie Fotografie. XnView verfolgt hier keinen Ansatz, der alles gleichzeitig erledigen will. Stattdessen wird der Blick auf ein bestimmtes Ergebnis gelenkt: monochrome Bilder, bei denen Licht und Struktur die Hauptrolle spielen. Meine klare Empfehlung gilt deshalb allen, die Schwarzweiß nicht nur als nachträglichen Filter, sondern als bewusste Aufnahmeentscheidung verwenden möchten. Wer genau das sucht, bekommt ein direktes Werkzeug mit einem fairen Preis. Wer eine vollständige Kamera- und Bearbeitungszentrale erwartet, sollte bei der vertrauten Standardkamera oder einer umfassenderen Foto-App bleiben.
Vorteile
- Starke Schwarzweißfilter mit klassischer und moderner Bildwirkung
- Manuelle Anpassung von Kontrast
- Helligkeit und Vignette möglich
- Einfache Bedienung ohne überladene Menüstruktur
- Live-Vorschau zeigt den Filter bereits während der Aufnahme
- Geeignet für Porträts
- Architektur und stimmungsvolle Street-Fotografie
Nachteile
- Einige Funktionen können je nach Gerät oder Version eingeschränkt sein
- Keine umfangreiche Bearbeitung für Farbfotos oder komplexe Retuschen
- Die Benutzeroberfläche wirkt auf manchen Geräten etwas veraltet
- Hohe Auflösungen und RAW-Funktionen sind nicht auf jedem Smartphone verfügbar
- Für spontane Schnappschüsse fehlen umfangreiche Automatik- und KI-Funktionen
FAQ
Was ist BlackCam Pro – B&W Camera und wofür eignet sich die App?
BlackCam Pro ist eine Kamera-App für Android und iOS, die sich auf Schwarz-Weiß-Fotografie spezialisiert. Sie bietet verschiedene monochrome Filter und Werkzeuge, mit denen sich Motive bereits bei der Aufnahme oder nachträglich in einen kontrastreichen Schwarz-Weiß-Look umwandeln lassen. Besonders geeignet ist sie für Porträts, Architektur, Street Photography und stimmungsvolle Alltagsaufnahmen.
Welche Funktionen bietet BlackCam Pro für die Bearbeitung von Fotos?
Die App konzentriert sich auf eine unkomplizierte Bearbeitung mit Schwarz-Weiß-Filtern, Kontrastanpassungen und weiteren Einstellungen für Helligkeit und Bildwirkung. Je nach Version können auch Vignette-, Körnungs- oder Farbfilter-ähnliche Effekte verfügbar sein. Praktisch ist die Möglichkeit, den gewünschten Stil direkt während der Aufnahme zu beurteilen, statt erst später in einer separaten Bildbearbeitungs-App zu arbeiten.
Kann ich mit BlackCam Pro auch bereits vorhandene Fotos bearbeiten?
Ja, BlackCam Pro ist nicht ausschließlich auf Live-Aufnahmen beschränkt. In der Regel können Bilder aus der Galerie importiert und anschließend mit den verfügbaren monochromen Filtern bearbeitet werden. Das ist hilfreich, wenn bereits aufgenommene Fotos einen einheitlichen Schwarz-Weiß-Stil erhalten sollen. Vor dem Export sollten Nutzer die Bildqualität und das unterstützte Dateiformat in den App-Einstellungen prüfen.
Ist BlackCam Pro für Anfänger geeignet oder benötigt man Erfahrung mit Fotografie?
Die App richtet sich auch an Einsteiger, da die wichtigsten Funktionen normalerweise übersichtlich angeordnet und ohne umfangreiche Vorkenntnisse nutzbar sind. Wer einfach schnell Schwarz-Weiß-Fotos erstellen möchte, kann mit den voreingestellten Filtern beginnen. Fortgeschrittene Nutzer profitieren eher von manuellen Anpassungen, mit denen sich Kontrast, Stimmung und Detailwirkung gezielter kontrollieren lassen.
Ist BlackCam Pro kostenlos und gibt es Einschränkungen oder zusätzliche Kosten?
BlackCam Pro wird als kostenpflichtige beziehungsweise freemium Kamera-App angeboten, wobei der genaue Preis und der Funktionsumfang von der Plattform und der aktuellen Version abhängen können. Bestimmte Filter, Bearbeitungsoptionen oder der Export ohne Einschränkungen sind möglicherweise nur nach dem Kauf verfügbar. Vor dem Download empfiehlt es sich daher, die Angaben im Google Play Store oder App Store sowie mögliche In-App-Käufe zu prüfen.











