AZ ePaper
Für AndroidWer morgens lieber eine Zeitung in der Hand hält, aber unterwegs trotzdem digital lesen möchte, bekommt mit AZ ePaper einen sehr direkten Zugang zu den Zeitungsausgaben. Ich habe die App als digitale Zeitungsanwendung ausprobiert und fand den Ansatz angenehm klar: Es geht nicht um ein allgemeines Nachrichtenportal mit endlosen Themenströmen, sondern um die Ausgaben der Zeitung in elektronischer Form. Genau diese Konzentration ist die größte Stärke – und zugleich der wichtigste Punkt, den man vor der Installation verstehen sollte.
Die Anwendung gehört zur Kategorie Nachrichten und Zeitschriften und stammt von C. Beckers Buchdruckerei GmbH & Co. KG. Sie ist kostenlos erhältlich, wobei für bestimmte Inhalte oder Ausgaben In-App-Käufe über Google Play zwischen 1,99 € und 31,99 € liegen können. Mit einer Altersfreigabe ab 0 Jahren richtet sie sich grundsätzlich an ein breites Publikum. Wer regelmäßig die Zeitung lesen möchte, kann damit eine digitale Alternative zum gedruckten Exemplar testen, ohne zunächst für den Download der App bezahlen zu müssen.
Was dich beim ersten Öffnen erwartet
Beim ersten Start sollte man nicht die Funktionsfülle einer großen Nachrichtenplattform erwarten. AZ ePaper ist vielmehr wie ein digitaler Zeitungsschalter: Man öffnet die Anwendung, orientiert sich an den verfügbaren Ausgaben und wählt die Zeitung, die man lesen möchte. Diese klare Ausrichtung hilft Menschen, die keine Lust auf personalisierte Feeds, kurze Benachrichtigungen oder ständig wechselnde Startseiten haben.
In meinem Eindruck liegt der Wert deshalb weniger in spektakulären Zusatzfunktionen als in der Nähe zur klassischen Zeitung. Die Seitenstruktur bleibt für Leser nachvollziehbar, und der Wechsel zwischen Überblick und genauer Lektüre wirkt natürlicher als bei vielen Nachrichten-Apps, die einzelne Meldungen aus ihrem ursprünglichen Zusammenhang lösen. Gerade bei lokalen Themen ist dieser Zusammenhang wichtig: Eine Nachricht steht nicht isoliert da, sondern ist Teil einer Ausgabe mit weiteren Berichten, Kommentaren und regionalen Inhalten.
Die App wurde am 11.06.2014 veröffentlicht und wird aktuell in der Version 3.0.12 geführt. Sie läuft ab Android 6.0. Das ist für viele ältere Geräte praktisch, weil man nicht zwingend ein modernes Smartphone benötigt. Gleichzeitig sollte man bei einem älteren Gerät bedenken, dass das Lesen großer digitaler Zeitungsseiten je nach Bildschirmgröße weniger bequem ausfallen kann. Auf einem Tablet oder einem Smartphone mit großzügigem Display wirkt das Zeitungslayout naturgemäß entspannter als auf einem sehr kleinen Bildschirm.
Die bisherige Resonanz fällt ordentlich aus: AZ ePaper kommt auf einen Durchschnitt von 4,2 bei 252 Bewertungen und mehr als 10.000 Installationen. Diese Zahlen sind kein Ersatz für den eigenen Eindruck, zeigen aber, dass die Anwendung nicht nur für eine Handvoll Nutzer gedacht ist. Für mich passt sie vor allem zu Personen, die eine bestimmte Zeitungsausgabe gezielt lesen möchten und nicht nach einer möglichst breiten Sammlung internationaler Nachrichten suchen.
Für wen sich die App besonders eignet
Am besten passt die Anwendung zu regelmäßigen Zeitungslesern, Pendlern, Familienmitgliedern in einer anderen Stadt und allen, die ihre Zeitung nicht immer in Papierform dabeihaben möchten. Auch wer morgens zu Hause liest und später unterwegs einzelne Artikel nachholen will, findet hier einen naheliegenden Ablauf. Der digitale Zugang ist besonders dann sinnvoll, wenn die gedruckte Ausgabe nicht griffbereit ist oder man mehrere Orte im Alltag miteinander verbindet.
Ein realistisches Beispiel: Ich stelle mir einen Nutzer vor, der morgens beim Frühstück nur wenige Minuten hat. Statt die Zeitung vollständig durchzublättern, öffnet er die App, schaut sich die Ausgabe an und liest zunächst die regionalen Seiten. Auf dem Weg zur Arbeit kann er später an derselben Lektüre anknüpfen. Am Abend eignet sich die Anwendung dann für die übrigen Ressorts. Dieser Ablauf fühlt sich näher am Zeitunglesen an als das schnelle Wischen durch einzelne Push-Meldungen.
Weniger geeignet ist AZ ePaper für jemanden, der ausschließlich kostenlose Kurzmeldungen aus vielen Quellen sucht. Wer internationale Nachrichten ständig aktualisiert verfolgen, Themen automatisch filtern oder eine große Auswahl verschiedener Medien vergleichen möchte, ist mit einer klassischen News-App wahrscheinlich besser bedient. Auch für Nutzer, die grundsätzlich kein digitales Zeitungsformat mögen, ersetzt die Anwendung nicht das haptische Erlebnis einer gedruckten Ausgabe.
Der erste Start ohne unnötige Umwege
Nach der Installation würde ich die App nicht einfach nur öffnen und wieder schließen, sondern mir bewusst einige Minuten für die erste Orientierung nehmen. Zuerst lohnt sich ein Blick darauf, welche Ausgaben angezeigt werden und wie die Navigation aufgebaut ist. Das klingt banal, verhindert aber eine typische Verwechslung: Eine kostenlose App bedeutet hier nicht automatisch, dass jede digitale Zeitungsausgabe kostenlos gelesen werden kann.
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Die Anwendung selbst kann gratis installiert werden. Innerhalb der App können jedoch Käufe über Google Play anfallen. Die verfügbaren Beträge reichen von 1,99 € bis 31,99 €. Vor einer Bestätigung sollte man deshalb genau prüfen, ob es sich um die gewünschte Ausgabe oder das passende Angebot handelt. Dieser Schritt ist besonders wichtig, wenn mehrere Kaufmöglichkeiten sichtbar sind oder man die App nur einmalig ausprobieren möchte.
Mein praktischer Rat für Einsteiger lautet: Erst die Oberfläche kennenlernen, dann eine Ausgabe auswählen und erst danach über einen Kauf entscheiden. So trennt man die technische Einrichtung von der Zahlungsentscheidung. Wer die Anwendung für eine andere Person einrichtet, etwa für ein älteres Familienmitglied, sollte diesen Ablauf gemeinsam durchgehen und erklären, welche Schaltfläche nur zum Öffnen dient und welche eine Abrechnung auslösen kann.
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Ein weiterer sinnvoller erster Schritt ist die Anpassung der eigenen Lesegewohnheit an das Display. Auf einem Smartphone kann eine komplette Zeitungsseite zunächst klein wirken. Statt sofort jeden Artikel zu vergrößern, würde ich erst die Seite als Ganzes überfliegen und danach gezielt in einen interessanten Beitrag hineinzoomen. Dadurch bleibt die Orientierung erhalten, und man verliert sich nicht zwischen einzelnen Textblöcken.
Der erste sinnvolle Erfolg: eine Ausgabe wirklich lesen
Der erste Erfolg mit AZ ePaper ist nicht die Installation, sondern der Moment, in dem man eine Ausgabe öffnet und einen Artikel ohne Sucherei bis zum Ende lesen kann. Dafür empfehle ich, nicht mit einer zufälligen Meldung zu beginnen. Wähle lieber ein Thema, das dich ohnehin interessiert. Wenn du den Inhalt bereits aus dem Alltag kennst, kannst du dich auf die Bedienung konzentrieren und merkst schneller, ob dir die Darstellung liegt.
Ich würde dabei in drei kleinen Schritten vorgehen. Zuerst die Ausgabe öffnen und die Seitenübersicht erfassen. Danach eine Seite auswählen, die man vollständig lesen möchte. Erst wenn der Wechsel zwischen Übersicht und Detailansicht verständlich ist, lohnt sich der Versuch, mehrere Artikel nacheinander zu lesen. Dieser Ablauf klingt langsam, ist aber für neue Nutzer deutlich angenehmer als das hektische Ausprobieren aller sichtbaren Elemente.
Gerade bei einer digitalen Zeitung ist die Seitenlogik ein wichtiger Vorteil. Bei einer gewöhnlichen Nachrichten-App sucht man oft nach einzelnen Stichworten und verliert dabei den redaktionellen Zusammenhang. Hier kann man sich dagegen von Seite zu Seite bewegen und selbst entscheiden, ob man nur einen Artikel oder eine ganze Ausgabe lesen möchte. Für mich ist das der Punkt, an dem die App ihren Zweck am klarsten erfüllt.
Ein nützlicher Lesetrick besteht darin, zwischen zwei Modi zu wechseln: Erst verschaffe ich mir einen Überblick über die Seite, danach konzentriere ich mich auf den Text. Wer sofort stark vergrößert, erkennt zwar die Buchstaben besser, verliert aber schneller das Gefühl dafür, wo sich der Artikel innerhalb der Ausgabe befindet. Besonders auf einem kleineren Smartphone hilft es, nach jedem gelesenen Beitrag kurz zur Seitenansicht zurückzukehren.
Wo neue Nutzer leicht durcheinanderkommen
Die häufigste gedankliche Stolperfalle dürfte die Unterscheidung zwischen App und Zeitungsausgabe sein. Die kostenlose Installation verschafft den Zugang zur Anwendung, aber die digitale Ausgabe kann mit einem In-App-Kauf verbunden sein. Wer diesen Unterschied nicht beachtet, könnte die Preisangabe erst im falschen Moment wahrnehmen. Deshalb sollte man vor dem Kauf prüfen, was genau ausgewählt wurde und ob die Ausgabe den eigenen Erwartungen entspricht.
Eine zweite mögliche Irritation entsteht durch das Verhältnis von Zeitungslayout und Smartphone-Bedienung. Eine gedruckte Seite ist für eine größere Fläche gestaltet. Auf dem Mobiltelefon muss man daher gelegentlich vergrößern und wieder verkleinern. Das ist kein Fehler der App, aber eine echte Alltagseinschränkung. Für längere Lesesitzungen würde ich ein Tablet bevorzugen; für kurze Abschnitte unterwegs reicht ein Smartphone hingegen gut aus.
Auch die Erwartung an Aktualität sollte realistisch bleiben. AZ ePaper steht für Zeitungsausgaben, nicht für einen ununterbrochenen Strom von Sofortmeldungen. Wer alle paar Minuten neue Kurzmeldungen erwartet, wird den Aufbau möglicherweise als zu ruhig empfinden. Wer dagegen eine redaktionell zusammengestellte Ausgabe lesen will, bekommt genau diese andere Form des Nachrichtenkonsums.
Beim Lesen sollte man außerdem nicht jedes Bedienelement als zusätzliche Nachrichtenfunktion interpretieren. Der Kern bleibt die Ausgabe selbst. Wenn du dich fragst, ob die App zu dir passt, stelle dir eine einfache Frage: Möchtest du eine Zeitung digital lesen oder möchtest du Nachrichten aus möglichst vielen Quellen automatisch serviert bekommen? Die Antwort entscheidet hier stärker als die technische Ausstattung des Smartphones.
Alltagstauglichkeit zwischen Smartphone und Tablet
Auf dem Smartphone sehe ich die größte Stärke in kurzen Lesephasen. Im Wartezimmer, in der Bahn oder während einer ruhigen Kaffeepause kann man eine Seite öffnen und sich einen einzelnen Artikel vornehmen. Für eine komplette Ausgabe ist der kleinere Bildschirm weniger komfortabel, weil häufiges Vergrößern den Lesefluss unterbricht. Wer hauptsächlich unterwegs liest, sollte diesen Kompromiss vor der ersten Zahlung bewusst ausprobieren.
Auf einem Tablet verändert sich der Eindruck deutlich. Das Seitenformat lässt sich großzügiger betrachten, und die digitale Zeitung kommt dem gedruckten Vorbild näher. Dadurch wird die App auch für Nutzer interessanter, die zu Hause lesen, aber Papier sparen oder mehrere Ausgaben digital aufbewahren möchten. Ich würde das Tablet besonders älteren Lesern empfehlen, die auf einem kleinen Display schnell ermüden.
Für Familien kann die Anwendung ebenfalls praktisch sein, allerdings sollte die Person, die einen Kauf durchführt, genau auf das verwendete Google-Play-Konto achten. Bei digitalen Zeitungsangeboten ist es sinnvoll, vor dem Bezahlen zu klären, auf welchem Gerät und mit welchem Konto später gelesen werden soll. So vermeidet man unnötige Verwirrung, wenn mehrere Smartphones oder Tablets im Haushalt vorhanden sind.
Wer die Zeitung nur gelegentlich liest, sollte sich nicht automatisch für das umfangreichste Angebot entscheiden. Ein kleinerer Betrag kann für einen Test sinnvoller sein, während regelmäßige Leser eher von einem größeren Paket profitieren könnten. Die richtige Wahl hängt vom eigenen Rhythmus ab, nicht davon, möglichst viel auf einmal zu kaufen. Der beste Einstieg ist der, der zu deinem tatsächlichen Leseverhalten passt.
Wie sich AZ ePaper von üblichen Nachrichten-Apps unterscheidet
Im Vergleich zu allgemeinen Nachrichten-Apps wirkt diese Anwendung bewusst fokussierter. Dort bekomme ich meist einzelne Artikel aus verschiedenen Quellen, häufig ergänzt durch Empfehlungen, Trends oder aktuelle Benachrichtigungen. AZ ePaper setzt dagegen auf die Zeitungsausgabe als Einheit. Das ist weniger flexibel, wenn ich nur ein bestimmtes Thema aus dem gesamten Nachrichtenangebot herausfiltern möchte, aber angenehmer, wenn ich redaktionelle Auswahl und feste Seitenstrukturen schätze.
Auch gegenüber einer mobilen Website hat das ePaper einen anderen Charakter. Eine Website ist oft schneller auf einzelne Meldungen ausgerichtet und lässt sich spontan durchsuchen. Die App ist sinnvoller, wenn ich eine Ausgabe gezielt aufrufen und in einer zusammenhängenden Form lesen möchte. Für den schnellen Faktencheck würde ich eher eine aktuelle Nachrichtenquelle verwenden; für die ruhige Lektüre einer Zeitungsausgabe sehe ich hier den größeren Vorteil.
Der Vergleich mit Papier fällt gemischt aus. Digital entfällt das Mitnehmen mehrerer Exemplare, und die Zeitung ist auf dem Smartphone oder Tablet verfügbar. Dafür fehlen das vertraute Umblättern, die Übersicht auf dem Küchentisch und die einfache Möglichkeit, eine Seite ohne Bildschirmreflexion zu lesen. Meine Empfehlung wäre deshalb nicht, Papier grundsätzlich zu ersetzen, sondern die App dort einzusetzen, wo digitale Verfügbarkeit den Alltag wirklich erleichtert.
Konkrete Tipps für eine angenehmere Nutzung
Mein erster Tipp ist, Ausgaben nicht nur nach dem ersten sichtbaren Artikel zu beurteilen. Bei einer Zeitung liegt der Nutzen oft in der gesamten Zusammenstellung. Nimm dir zunächst eine Seite mit regionalem Bezug vor und prüfe danach, ob dich die weiteren Ressorts ebenfalls interessieren. So bekommst du ein ehrlicheres Bild vom Wert der Ausgabe als durch das kurze Öffnen eines einzelnen Beitrags.
Der zweite Tipp betrifft die Kaufentscheidung: Nutze den kostenlosen Installationsschritt als Test der Bedienung, nicht als stillschweigende Zusage zu einem Abonnement oder Kauf. Öffne die Anwendung, prüfe die Lesbarkeit und überlege, wie oft du tatsächlich lesen würdest. Erst danach solltest du den passenden Betrag auswählen. Diese Reihenfolge schützt vor einem Kauf, der zwar technisch funktioniert, aber nicht zu deinen Gewohnheiten passt.
Der dritte Tipp ist für Nutzer mit älteren Android-Geräten wichtig. Da die App ab Android 6.0 läuft, kann sie auch auf älterer Hardware interessant sein. Trotzdem solltest du die Lesbarkeit auf deinem konkreten Bildschirm testen. Die Betriebssystem-Unterstützung sagt nichts darüber aus, ob das Gerät für lange Textseiten bequem genug ist. Ein Smartphone kann die App ausführen und sich beim Lesen trotzdem weniger gut eignen als ein Tablet.
Ein vierter, eher unterschätzter Ansatz ist das gemeinsame Einrichten. Wenn Eltern oder Großeltern digitale Zeitungen bisher gemieden haben, hilft es, nicht nur die Installation zu übernehmen. Zeige ihnen den Weg von der Ausgabe zur Seite und von der Seite zum Artikel. Erkläre außerdem vorab den Unterschied zwischen kostenlosem App-Download und möglichen Käufen. Danach können viele Nutzer die tägliche Lektüre selbstständig durchführen, ohne bei jedem Start nachfragen zu müssen.
Für wen eine andere Lösung besser ist
Ich würde AZ ePaper nicht empfehlen, wenn du ausschließlich kostenlose Inhalte erwartest. Die App lässt sich zwar kostenlos installieren, doch digitale Ausgaben können kostenpflichtig sein. Wer keine Zeitungsausgabe kaufen möchte, findet bei werbefinanzierten Nachrichten-Apps wahrscheinlich die passendere Lösung. Diese bieten oft mehr spontane Auswahl, verfolgen aber ein anderes Leseprinzip.
Auch Nachrichtenfans mit starkem Aktualitätsdrang sollten ihre Erwartungen prüfen. Wenn du Meldungen aus vielen Regionen, Live-Entwicklungen oder laufende Benachrichtigungen suchst, ist ein allgemeiner Nachrichtenaggregator flexibler. AZ ePaper spielt seine Stärke aus, wenn du dich auf eine konkrete Zeitung und deren redaktionelle Zusammenstellung einlassen möchtest.
Für Menschen mit sehr kleinem Smartphone-Display kann eine mobile Website manchmal bequemer sein, sofern sie eine gut lesbare Darstellung bietet. Das ist kein grundsätzlicher Nachteil der App, sondern eine Frage des Formats. Wer dagegen ein Tablet besitzt oder zu Hause auf einem größeren Bildschirm liest, dürfte den digitalen Zeitungsgedanken deutlich besser erleben.
Mein nächster Schritt nach der Einrichtung
Nach der ersten erfolgreichen Lektüre würde ich nicht sofort versuchen, jede mögliche Funktion zu erkunden. Sinnvoller ist es, einen persönlichen Rhythmus festzulegen: etwa morgens die wichtigsten Seiten, später einen längeren Artikel und am Wochenende eine vollständigere Ausgabe. So zeigt sich schnell, ob der digitale Zugang wirklich regelmäßig genutzt wird oder nur aus Neugier installiert wurde.
Wenn du die App für dich selbst einrichtest, achte in den ersten Tagen besonders auf drei Dinge: Wie bequem liest du auf deinem Gerät? Passt der Preis der ausgewählten Ausgabe zu deiner tatsächlichen Nutzung? Und vermisst du die schnellen Meldungen anderer Nachrichtenquellen? Diese Fragen geben eine bessere Entscheidungshilfe als eine kurze Bewertung im App-Store, weil sie deine persönliche Situation berücksichtigen.
Mein Gesamteindruck ist positiv, aber klar eingegrenzt. AZ ePaper ist eine zweckmäßige digitale Zeitung, keine universelle Nachrichtenmaschine. Wer genau das sucht – eine Zeitungsausgabe auf Android lesen, unterwegs darauf zugreifen und Papier im Alltag gelegentlich ersetzen – bekommt einen nachvollziehbaren Einstieg. Die kostenlose Installation senkt die Hürde, während die möglichen In-App-Käufe eine bewusste Auswahl erfordern.
Mit der Altersfreigabe ab 0 Jahren, der Unterstützung ab Android 6.0 und der überschaubaren Ausrichtung eignet sich die App für viele Einsteiger. Ich würde sie besonders denjenigen empfehlen, die bisher zwischen gedruckter Zeitung und allgemeiner News-App keinen passenden Mittelweg gefunden haben. Für aktuelle Meldungsströme, maximale Quellenvielfalt oder ausschließlich kostenlose Nachrichten gibt es bessere Alternativen. Für die ruhige, zusammenhängende Lektüre einer digitalen Zeitung ist AZ ePaper dagegen eine solide und unkomplizierte Wahl.
Vorteile
- Zeitungen bereits früh am Morgen digital verfügbar
- Artikel lassen sich übersichtlich durchsuchen und schnell öffnen
- Ausgaben können für die Offline-Nutzung heruntergeladen werden
- Digitale Ansicht spart Papier und benötigt keinen zusätzlichen Stauraum
- Praktische Ergänzung für Abonnenten mit Zugriff auf mehrere Ausgaben
Nachteile
- Download großer Ausgaben kann je nach Verbindung viel Speicher belegen
- Einige Funktionen sind möglicherweise nur mit einem Abo nutzbar
- Lesen auf kleinen Smartphone-Bildschirmen kann anstrengend sein
- Für aktuelle Inhalte ist regelmäßig eine Internetverbindung erforderlich
- Bedienung und Ladezeiten können je nach Gerät unterschiedlich ausfallen
FAQ
Was ist AZ ePaper und welche Inhalte bietet die App?
AZ ePaper ist die digitale Ausgabe der AZ, mit der Sie die Zeitung auf Smartphone oder Tablet lesen können. Die Anwendung bietet in der Regel die vollständige Tagesausgabe mit Nachrichten aus Politik, Wirtschaft, Sport, Kultur und der Region. Je nach Angebot können zusätzlich ältere Ausgaben, Beilagen und digitale Zusatzinhalte verfügbar sein. Das Layout orientiert sich an der gedruckten Zeitung.
Benötige ich ein Abonnement, um AZ ePaper nutzen zu können?
Für den vollständigen Zugriff auf die digitalen Ausgaben ist normalerweise ein kostenpflichtiges AZ-ePaper- oder Digital-Abonnement erforderlich. Die App kann zwar kostenlos heruntergeladen werden, der eigentliche Inhalt ist jedoch nicht automatisch komplett frei zugänglich. Je nach Tarif können einzelne Ausgaben, Probeangebote oder Abonnements direkt über die App beziehungsweise über die AZ-Website gekauft werden. Prüfen Sie vor dem Abschluss die aktuellen Konditionen.
Kann ich die Zeitung offline lesen?
Ja, heruntergeladene Ausgaben lassen sich üblicherweise auch ohne aktive Internetverbindung lesen. Dafür sollten Sie die gewünschte Ausgabe zunächst vollständig über WLAN oder eine stabile mobile Datenverbindung speichern. Das ist besonders praktisch auf Reisen oder an Orten mit schlechtem Empfang. Beachten Sie allerdings, dass neue Ausgaben, Bilder und bestimmte interaktive Inhalte erst bei bestehender Internetverbindung geladen oder aktualisiert werden können.
Auf welchen Geräten und Betriebssystemen funktioniert AZ ePaper?
AZ ePaper ist in der Regel für aktuelle Android- und iOS-Geräte verfügbar. Die genaue Kompatibilität hängt von der installierten Betriebssystemversion sowie vom jeweiligen Smartphone- oder Tablet-Modell ab. Auf größeren Tablet-Bildschirmen wirkt das Zeitungsformat meist übersichtlicher, während auf Smartphones häufig eine vergrößerte Textansicht angenehmer ist. Vor dem Download sollten Sie die Systemanforderungen im jeweiligen App Store kontrollieren.
Welche Funktionen erleichtern das Lesen in AZ ePaper?
Neben der klassischen Seitenansicht bietet AZ ePaper typischerweise Funktionen wie Zoom, eine textoptimierte Leseansicht, Suche innerhalb der Ausgabe und eine Übersicht der verfügbaren Zeitungsausgaben. Je nach Version können außerdem Lesezeichen, Teilen-Funktionen oder der Zugriff auf frühere Ausgaben enthalten sein. Die Bedienung ist grundsätzlich unkompliziert, allerdings unterscheiden sich einzelne Funktionen je nach Abonnement, Gerät und aktueller App-Version.











