Drivenote: Tankbuch & mehr
Für AndroidWer mehrere Fahrzeuge im Haushalt nutzt, kennt das kleine Chaos: Eine Person tankt, jemand anderes fährt weiter, und am Monatsende weiß niemand mehr genau, welche Kosten zu welchem Auto gehören. Genau hier setzt Drivenote: Tankbuch & mehr an. Ich habe die App als digitales Tankbuch betrachtet und dabei besonders darauf geachtet, wie gut sie sich im Alltag mit gemeinsam genutzten Fahrzeugen einsetzen lässt.
Mein Eindruck fällt grundsätzlich positiv aus: Die Anwendung konzentriert sich auf eine klar umrissene Aufgabe, nämlich den Spritverbrauch und die Fahrzeugkosten übersichtlich festzuhalten. Sie ist kostenlos erhältlich und stammt von Adrian Teichmann. Mit einer durchschnittlichen Bewertung von 4,4 bei rund 700 Bewertungen sowie mehr als 50.000 Installationen wirkt sie wie eine etablierte, eher bodenständige Lösung für Menschen, die keine umfangreiche Fuhrparkverwaltung brauchen.
Ein Tankbuch für den Alltag im gemeinsamen Haushalt
Besonders sinnvoll wird die App, wenn ein Auto nicht nur von einer Person gefahren wird. In meinem Alltagsszenario könnte etwa eine Person morgens zur Arbeit fahren, während eine andere das Fahrzeug am Wochenende für Einkäufe oder längere Strecken nutzt. Wird dann jeweils der Tankvorgang direkt eingetragen, entsteht nach und nach ein brauchbares Bild über die laufenden Ausgaben.
Der entscheidende Vorteil gegenüber einzelnen Notizen im Smartphone besteht darin, dass die Einträge nicht irgendwo zwischen Einkaufslisten und Erinnerungen verschwinden. Ein Tankvorgang gehört in ein Fahrzeugkonto beziehungsweise in die dafür vorgesehene Fahrzeugverwaltung. Dadurch lässt sich später besser nachvollziehen, wann getankt wurde, wie viel Kraftstoff bezahlt wurde und welche Kosten über einen Zeitraum angefallen sind.
Für ein Paar mit einem gemeinsamen Auto ist das bereits ausreichend, um Diskussionen wie „Wer hat zuletzt getankt?“ oder „Warum waren die Fahrzeugkosten diesen Monat so hoch?“ zu vermeiden. Bei mehreren Fahrzeugen steigt der Nutzen noch einmal, weil die Ausgaben nicht in einem gemeinsamen Notizstrom vermischt werden müssen. Die Stärke liegt weniger in spektakulären Zusatzfunktionen als in der konsequenten Ordnung wiederkehrender Fahrzeugdaten.
Ich würde die App allerdings nicht als vollständige Haushaltsbuchlösung verstehen. Wer sämtliche Versicherungen, Reparaturen, Steuerzahlungen, Parkgebühren und Finanzierungsraten in einem einzigen System verwalten möchte, braucht wahrscheinlich zusätzlich eine andere Anwendung oder eine eigene Tabelle. Drivenote ist vor allem dann passend, wenn der Schwerpunkt auf Tanken, Verbrauch und den damit verbundenen Fahrzeugkosten liegt.
So sollte man die Nutzung im Haushalt organisieren
Bei einem gemeinsam verwendeten Smartphone ist die Bedienung unkompliziert: Die Person, die tankt, trägt den Vorgang möglichst direkt ein. Das ist zuverlässiger, als Belege tagelang im Handschuhfach zu sammeln. Gerade bei wechselnden Fahrern hilft eine einfache Haushaltsregel: Nach dem Bezahlen wird der Eintrag erledigt, bevor die Fahrt fortgesetzt wird.
Wird die App von mehreren Personen auf unterschiedlichen Geräten genutzt, sollte man vorher klären, wer die zentrale Dokumentation führt. Ohne eine ausdrücklich vereinbarte gemeinsame Synchronisation oder einen gemeinsamen Datenbestand darf man nicht automatisch davon ausgehen, dass alle Einträge auf jedem Gerät sichtbar sind. Ich würde deshalb ein Hauptgerät festlegen und Änderungen nicht parallel in mehreren getrennten Installationen vornehmen.
Das klingt zunächst nach einer kleinen organisatorischen Frage, verhindert aber doppelte Einträge und Lücken. Ein gemeinsames Fahrzeugbuch funktioniert nur dann sauber, wenn alle Beteiligten dieselbe Arbeitsweise nutzen. Die App kann die Dokumentation erleichtern; sie ersetzt nicht die Absprache darüber, wer welche Daten pflegt.
Einrichtung: lieber sauber beginnen als später korrigieren
Bei einer Tankbuch-App entscheidet die erste Einrichtung stärker über den späteren Nutzen, als man vielleicht denkt. Ich würde zunächst jedes Fahrzeug eindeutig benennen, besonders wenn im Haushalt mehrere Autos derselben Marke oder ähnliche Modelle vorhanden sind. Ein Name wie „Familienauto“ ist auf Dauer weniger hilfreich als eine klare Bezeichnung, die alle sofort erkennen.
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Danach sollte man sich auf ein einheitliches Schema für die Eingaben einigen. Werden Kilometerstände einmal exakt und ein anderes Mal nur grob eingetragen, verlieren spätere Verbrauchsvergleiche an Aussagekraft. Dasselbe gilt für Kosten: Wer einmal nur den gerundeten Betrag und später den exakten Kassenbonwert verwendet, erhält zwar weiterhin eine Übersicht, aber keine besonders saubere Vergleichsbasis.
Mein praktischer Tipp ist, den Kilometerstand nicht erst am Monatsende nachzutragen. Wenn mehrere Personen das Auto fahren, erinnert sich oft niemand mehr zuverlässig an den Stand beim Tanken. Ein kurzer Eintrag direkt an der Tankstelle ist weniger aufwendig als die nachträgliche Rekonstruktion aus Fahrten, Belegen und Erinnerungen.
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Die aktuelle Version 1.11.12 läuft auf Geräten ab Android 5.0. Das macht die Anwendung auch für ältere Android-Smartphones interessant, die im Haushalt noch als Zweitgerät eingesetzt werden. Wer ein altes Telefon dauerhaft im Auto oder in der Garage verwendet, sollte trotzdem darauf achten, dass der Akku, die Bedienbarkeit und die Datensicherung im Alltag tatsächlich zuverlässig funktionieren.
Was bei getrennten Geräten und Konten wichtig ist
Eine häufige Erwartung bei Haushalts-Apps lautet: Alle Familienmitglieder installieren die Anwendung, und automatisch sehen alle denselben Stand. Genau bei diesem Punkt würde ich vorsichtig planen. Die App ist ein Tankbuch, aber daraus folgt nicht automatisch eine vollständige Familienverwaltung mit Rollen, Einladungen oder getrennten Zugriffsrechten.
Wer nur ein Gerät für die Einträge verwendet, hat die wenigsten Abstimmungsprobleme. Bei zwei Geräten sollte man vor der regelmäßigen Nutzung prüfen, wie Daten zwischen den Geräten behandelt werden und ob die gewünschte gemeinsame Arbeitsweise tatsächlich unterstützt wird. Ich würde keine wichtigen Ausgaben auf mehreren Geräten parallel erfassen, bevor dieser Ablauf im eigenen Haushalt zuverlässig funktioniert.
Das ist kein schwerwiegender Nachteil für die eigentliche Aufgabe, aber eine relevante Grenze für größere Haushalte. Eine Familie mit drei oder vier Fahrern benötigt möglicherweise klare Zuständigkeiten und eine zentrale Ablage außerhalb der App. Für ein Paar oder eine kleine Wohngemeinschaft ist eine einfache Absprache meist ausreichend; für einen umfangreichen Fuhrpark mit mehreren Verantwortlichen kann eine spezialisierte Lösung besser passen.
Auch die Frage nach privaten Daten sollte man im Haushalt offen besprechen. Ein gemeinsames Tankbuch kann Transparenz schaffen, aber nicht jeder möchte automatisch jede persönliche Fahrt oder jeden Kostenbeleg mit allen anderen teilen. Deshalb würde ich vor der Einrichtung festlegen, ob das Fahrzeugbuch nur den Wagen betrifft oder ob einzelne Personen daraus zusätzlich ihre persönlichen Fahrkosten ableiten.
Koordination zwischen Fahrern ohne unnötige Reibung
Der größte praktische Gewinn entsteht, wenn die App nicht als Kontrollinstrument, sondern als gemeinsames Protokoll verwendet wird. Niemand muss nach jeder Fahrt Rechenschaft ablegen. Es reicht, die Informationen einzutragen, die für Verbrauch und Kosten wirklich gebraucht werden. Das hält den Aufwand niedrig und erhöht die Wahrscheinlichkeit, dass alle mitmachen.
Ein gutes Verfahren ist, den Tankbeleg aufzubewahren, bis der Eintrag kontrolliert wurde. Das hilft besonders dann, wenn eine Person unterwegs keine Zeit hat oder der Tankvorgang unterbrochen wird. Sobald der Betrag, der Kilometerstand und das richtige Fahrzeug erfasst sind, kann der Beleg entsorgt oder für die Haushaltsabrechnung abgelegt werden.
Für wechselnde Fahrer ist außerdem eine kurze gemeinsame Definition hilfreich: Wird immer beim Volltanken eingetragen oder auch bei kleinen Teilmengen? Werden Kosten nur dem Fahrzeug zugeordnet oder zusätzlich zwischen Personen aufgeteilt? Drivenote kann die Fahrzeugdaten strukturieren, aber die Regeln für die persönliche Kostenverteilung muss der Haushalt selbst festlegen.
Gerade bei Dienstfahrten oder regelmäßigen Pendelstrecken kann die Übersicht nützlich sein, weil sich private und berufliche Nutzung gedanklich besser trennen lässt. Ich würde solche Markierungen oder Notizen jedoch nur verwenden, wenn sie in der konkreten Nutzung tatsächlich vorgesehen sind. Die App sollte nicht durch improvisierte Einträge zu einer komplizierten Buchhaltung umgebaut werden.
Ein weiterer sinnvoller Ablauf ist die monatliche Kontrolle. Dabei muss man nicht jeden Eintrag neu prüfen. Es genügt, nach ungewöhnlich hohen Kosten, fehlenden Tankvorgängen oder einem unplausiblen Kilometerstand zu suchen. So erkennt man Eingabefehler frühzeitig, ohne aus dem Tankbuch eine zusätzliche Verwaltungsaufgabe zu machen.
Verbrauchswerte richtig lesen und nicht überinterpretieren
Ein einzelner Tankvorgang sagt nur begrenzt etwas über den tatsächlichen Verbrauch aus. Verkehr, Wetter, Reifendruck, Beladung und Fahrstil können den Wert beeinflussen. Deshalb würde ich die App nicht nutzen, um nach einer einzigen Fahrt vorschnelle Schlüsse über den Zustand des Autos zu ziehen.
Interessanter wird die Aufzeichnung über mehrere Tankfüllungen hinweg. Dann lassen sich Veränderungen eher erkennen: Steigt der Verbrauch dauerhaft, kann das ein Anlass sein, Reifendruck, Fahrprofil oder Wartungszustand zu prüfen. Die App liefert dabei eine Dokumentationsgrundlage, aber keine automatische Diagnose. Wer ein technisches Problem vermutet, sollte die Zahlen als Hinweis und nicht als Werkstatturteil verstehen.
Ein nicht offensichtlicher Vorteil eines gemeinsamen Tankbuchs ist die Vergleichbarkeit zwischen Fahrern. Wenn mehrere Personen dasselbe Fahrzeug nutzen, können auffällige Unterschiede sichtbar werden, ohne dass man sich auf Erinnerungen verlassen muss. Dabei sollte man fair bleiben: Ein Fahrer mit viel Stadtverkehr wird nicht direkt mit jemandem vergleichbar sein, der überwiegend lange Strecken fährt.
Auch bei mehreren Fahrzeugen ist der Vergleich nur sinnvoll, wenn die Einsatzbedingungen ähnlich sind. Ein kleiner Wagen für kurze Wege wird naturgemäß anders abschneiden als ein größeres Fahrzeug für Urlaubsfahrten. Ich würde die App daher eher zur Beobachtung jedes einzelnen Fahrzeugs verwenden als für einen simplen Wettbewerb innerhalb der Familie.
Altersfreigabe, Vertrauen und gemeinsame Verantwortung
Die Einstufung USK ab 0 Jahren passt dazu, dass es sich um eine sachliche Anwendung für Fahrzeugkosten handelt. Für Kinder ist sie trotzdem nicht automatisch sinnvoll. Ein jüngeres Kind kann vielleicht einen Beleg übergeben, sollte aber nicht ohne Anleitung für finanzielle Einträge oder die Verwaltung eines gemeinsamen Fahrzeugbuchs verantwortlich sein.
Bei Jugendlichen oder neuen Fahrern kann die App dagegen als praktische Übung dienen. Wer regelmäßig ein Familienauto nutzt, lernt dadurch, dass Autofahren nicht nur aus dem Fahren selbst besteht, sondern auch laufende Kosten verursacht. Ich würde die Nutzung dabei transparent vereinbaren und nicht heimlich zur Überwachung einsetzen. Vertrauen entsteht eher durch gemeinsame Regeln als durch das Sammeln möglichst vieler Daten.
Für Erwachsene im Haushalt ist die wichtigste Grenze die Kontentrennung. Ein Fahrzeug kann gemeinsam genutzt werden, während persönliche Ausgaben, private Fahrten oder berufliche Informationen nicht automatisch für alle bestimmt sind. Deshalb sollte jedes Haushaltsmitglied wissen, welche Angaben eingetragen werden und wer sie später sehen kann.
Die Anwendung bietet in diesem Zusammenhang keine erkennbare Grundlage für ein umfassendes Familienrollenmodell, das man mit speziellen Familien- oder Organisationsdiensten vergleichen könnte. Wer detaillierte Berechtigungen, getrennte Nutzerprofile oder eine zentrale Verwaltung für viele Fahrer benötigt, sollte eher eine dafür entwickelte Lösung prüfen. Für eine überschaubare Gruppe mit gegenseitigem Vertrauen bleibt das einfache Tankbuch aber angenehm unkompliziert.
Kosten, Zusatzkauf und die Frage nach dem passenden Umfang
Die App ist kostenlos erhältlich, was den Einstieg leicht macht. Für die Nutzung im Haushalt bedeutet das: Man kann zunächst prüfen, ob die gemeinsame Routine überhaupt funktioniert, ohne sofort ein großes Budget einplanen zu müssen. Das ist besonders angenehm, wenn man noch nicht weiß, ob alle Fahrer konsequent Einträge machen.
Bei einer Abrechnung über Google Play kann ein In-App-Kauf von 1,99 € anfallen. Ich würde vor dem Kauf genau überlegen, welche zusätzliche Funktion oder welcher erweiterte Umfang im eigenen Fall benötigt wird. Für ein einzelnes Fahrzeug und gelegentliche Einträge kann die kostenlose Nutzung bereits genügen; wer die App regelmäßig und langfristig als zentrales Tankbuch verwendet, bewertet den kleinen Betrag möglicherweise anders.
Wichtig ist, den Kauf nicht mit einer vollständigen Haushaltsverwaltung zu verwechseln. Auch ein kostenpflichtiger Zusatz macht aus einem fokussierten Tankbuch nicht automatisch ein System für Versicherungen, Reparaturhistorie, gemeinsame Budgets und komplexe Nutzerrechte. Wer genau diese Bereiche abdecken möchte, sollte die App nur als einen Baustein betrachten.
Wie Drivenote im Vergleich zu üblichen Alternativen abschneidet
Die naheliegendste Alternative ist eine Notiz-App. Sie ist flexibler und bereits auf fast jedem Smartphone vorhanden, verlangt aber viel Disziplin. Freie Texte lassen sich später schlecht vergleichen, und bei mehreren Fahrzeugen entsteht schnell eine unübersichtliche Sammlung aus Beträgen, Kilometerständen und Belegen.
Eine Tabellenkalkulation bietet mehr Kontrolle. Dort kann man eigene Spalten, Formeln und Auswertungen anlegen und auch Reparaturen oder Versicherungen ergänzen. Dafür muss man die Struktur selbst bauen und pflegen. Für Menschen, die ohnehin gern mit Tabellen arbeiten, ist das die bessere Wahl; für alle, die einfach tanken und eintragen möchten, wirkt ein spezialisiertes Tankbuch angenehmer.
Umfangreiche Fahrzeug-Apps können mehr Bereiche abdecken, etwa Wartung, Termine oder Dokumente. Ihr Vorteil liegt in der Breite, ihr Nachteil oft in der höheren Komplexität. Drivenote passt besser zu Nutzern, die sich nicht durch eine komplette Fahrzeugverwaltung arbeiten wollen. Die Entscheidung hängt deshalb weniger davon ab, welche App die meisten Funktionen nennt, sondern davon, ob man nur den Kraftstoff- und Kostenüberblick verbessern möchte.
Auch Papier ist nicht völlig unbrauchbar. Ein kleines Tankbuch im Handschuhfach funktioniert unabhängig von Akku und App. Es bietet jedoch keine komfortable spätere Auswertung und ist bei gemeinsam genutzten Fahrzeugen leicht unleserlich oder unvollständig. Für einen Haushalt, der regelmäßig auf Verbrauchswerte zurückblicken möchte, ist die digitale Lösung deutlich praktischer.
Für wen die App passt und wann ich abraten würde
Ich empfehle Drivenote vor allem Menschen mit einem oder mehreren privaten Fahrzeugen, die ihre Tankkosten nachvollziehen möchten, ohne ein umfangreiches Verwaltungssystem einzurichten. Auch Haushalte mit wechselnden Fahrern profitieren, sofern sie eine gemeinsame Eingaberoutine festlegen. Die App ist ebenso interessant für Nutzer älterer Android-Geräte, da die erforderliche Android-Version vergleichsweise niedrig angesetzt ist.
Weniger passend ist sie für Unternehmen mit vielen Fahrern, detaillierten Abrechnungsregeln und unterschiedlichen Zugriffsrechten. Auch wer eine automatische Rundumverwaltung von Wartung, Dokumenten, Versicherung und Fahrten erwartet, sollte sich nach einer breiteren Lösung umsehen. Das Gleiche gilt für Personen, die grundsätzlich keine regelmäßigen manuellen Einträge machen möchten: Ohne aktuelle Eingaben kann auch das beste Tankbuch keine verlässliche Übersicht erzeugen.
Für Familien ist außerdem entscheidend, ob alle Beteiligten dieselbe Datenbasis verwenden können und wollen. Wenn jeder Fahrer sein eigenes Gerät und seine eigene getrennte Aufzeichnung bevorzugt, ist eine zentrale Auswertung möglicherweise umständlicher als eine gemeinsame Tabelle. Wenn dagegen ein Hauptnutzer die Einträge sammelt und die anderen zuverlässig Belege und Kilometerstände liefern, spielt die App ihre Einfachheit aus.
Mein Urteil für den Haushalt
Drivenote: Tankbuch & mehr ist für mich eine angenehm fokussierte App. Sie versucht nicht, jedes Thema rund um das Auto abzudecken, sondern hilft dabei, Tankvorgänge, Verbrauch und laufende Kosten in eine nachvollziehbare Ordnung zu bringen. Gerade in einem Haushalt mit gemeinsamem Fahrzeug kann das viele kleine Unsicherheiten beseitigen.
Die beste Erfahrung entsteht, wenn man die App direkt nach dem Tanken nutzt, Fahrzeuge eindeutig benennt und vorher festlegt, wer die zentrale Dokumentation übernimmt. Wer diese drei Punkte beachtet, erhält eine brauchbare Grundlage für Monatsvergleiche und eine fairere Kostenübersicht. Der Nutzen wächst nicht durch möglichst viele Einträge, sondern durch regelmäßige und einheitliche Angaben.
Die Altersfreigabe ab 0 Jahren macht die Anwendung unproblematisch im familiären Umfeld, sagt aber nichts darüber aus, wer im Haushalt die Verantwortung für Finanz- und Fahrzeugdaten tragen sollte. Bei Kindern und Jugendlichen sind klare Absprachen sinnvoll, während Erwachsene zusätzlich auf persönliche Grenzen und getrennte Informationen achten sollten.
Insgesamt würde ich die kostenlose App einem Freund empfehlen, der ein unkompliziertes digitales Tankbuch sucht und keine ausgefeilte Fuhrparksoftware benötigt. Für einen überschaubaren Haushalt ist sie dann stark, wenn einfache Koordination wichtiger ist als maximale Automatisierung. Wer hingegen gemeinsame Konten, detaillierte Rollen, komplexe Abrechnungen oder eine vollständige Fahrzeugakte erwartet, ist mit einer spezialisierten Alternative wahrscheinlich besser bedient.
Vorteile
- Schnelle Erfassung von Tankvorgängen direkt unterwegs
- Übersichtliche Statistiken zu Verbrauch und Kraftstoffkosten
- Unterstützt die langfristige Kontrolle der Fahrzeugausgaben
- Wartungs- und Erinnerungsfunktionen helfen bei der Fahrzeugpflege
- Fahrzeugdaten lassen sich für mehrere Autos getrennt verwalten
Nachteile
- Der Funktionsumfang kann für Gelegenheitsfahrer überdimensioniert wirken
- Manche Auswertungen benötigen zunächst mehrere gespeicherte Tankvorgänge
- Die Genauigkeit hängt von vollständig eingetragenen Daten ab
- Zusätzliche Einstellungen erfordern etwas Einarbeitungszeit
- Nicht jede Funktion ist möglicherweise ohne Premium-Zugang verfügbar
FAQ
Was ist Drivenote: Tankbuch & mehr und für wen eignet sich die App?
Drivenote: Tankbuch & mehr ist eine digitale Lösung, mit der sich Tankvorgänge, Kraftstoffverbrauch und Fahrzeugkosten übersichtlich dokumentieren lassen. Die App eignet sich besonders für Autofahrer, die ihre Ausgaben kontrollieren, den durchschnittlichen Verbrauch beobachten oder mehrere Fahrzeuge verwalten möchten. Auch für Dienstwagen und eine einfache Fahrten- oder Kostenübersicht kann sie praktisch sein.
Welche Daten kann ich in Drivenote zu einem Tankvorgang speichern?
In der Regel lassen sich wichtige Angaben wie Datum, Kilometerstand, getankte Kraftstoffmenge, Preis pro Liter und der Gesamtbetrag eintragen. Je nach verwendeten Funktionen können zusätzlich Tankstelle, Kraftstoffart, Notizen oder weitere Fahrzeugdetails gespeichert werden. Dadurch entsteht mit der Zeit eine nachvollziehbare Historie, anhand derer sich Verbrauch und laufende Kosten besser einschätzen lassen.
Kann Drivenote den Kraftstoffverbrauch automatisch berechnen?
Ja, der Hauptnutzen von Drivenote liegt in der Auswertung der eingegebenen Tankdaten. Aus Kilometerständen und getankten Litern kann die App den durchschnittlichen Verbrauch berechnen und Entwicklungen über mehrere Tankfüllungen hinweg sichtbar machen. Aussagekräftige Ergebnisse erhält man vor allem dann, wenn Tankvorgänge regelmäßig und mit möglichst korrekten Kilometerständen eingetragen werden.
Unterstützt Drivenote mehrere Fahrzeuge und unterschiedliche Kraftstoffarten?
Drivenote ist vor allem für Nutzer interessant, die mehr als ein Fahrzeug im Blick behalten möchten. Je nach App-Version und Konfiguration können Fahrzeuge getrennt angelegt und ihre Tankhistorien unabhängig voneinander geführt werden. Auch unterschiedliche Kraftstoffarten lassen sich typischerweise zuordnen. Vor dem Download sollte man jedoch prüfen, welche Funktionen in der aktuellen Version tatsächlich enthalten sind.
Ist Drivenote kostenlos und wie steht es um Datenschutz und Datensicherung?
Ob Drivenote vollständig kostenlos nutzbar ist oder zusätzliche Premium-Funktionen beziehungsweise Werbung enthält, kann von der aktuellen Version und der jeweiligen Plattform abhängen. Vor der Installation empfiehlt sich ein Blick auf die Angaben im Google Play Store oder App Store. Wichtig ist außerdem, die Datenschutzinformationen zu lesen und regelmäßig zu prüfen, ob die eigenen Tankdaten exportiert oder gesichert werden können.











