Dart Pro Training Sheet
Für AndroidWer Darts allein trainiert, kennt das Problem: Man nimmt sich eine Übung vor, wirft ein paar Minuten und verliert dann den roten Faden. Genau hier setzt Dart Pro Training Sheet an. Die Sport-App von Niko Börger verbindet eine feste Trainingsroutine mit einem klaren Abschluss, sodass ich nicht ständig selbst entscheiden muss, welche Übung als Nächstes kommt. Nach meinen ersten Sessions wirkt das Konzept angenehm direkt: App öffnen, Training starten, Pfeile nehmen und sich Schritt für Schritt durch die Einheit arbeiten.
Die Anwendung ist kostenlos erhältlich und richtet sich vor allem an Dartspieler, die ihr Training allein strukturieren möchten. Sie ersetzt weder einen Trainer noch ein komplettes Statistikprogramm, aber sie löst ein sehr konkretes Alltagsproblem: die fehlende Verbindlichkeit beim Üben. Mit einer durchschnittlichen Bewertung von 4,7 bei über 600 Bewertungen kommt sie bei den bisherigen Nutzern sehr gut an. Ich halte das für nachvollziehbar, allerdings sollte man vor der Installation wissen, welche Art von Unterstützung man hier bekommt – und welche nicht.
Eine feste Routine statt ziellosem Werfen
Der wichtigste Vorteil liegt für mich in der vorgegebenen Dauer. Eine Trainingseinheit ist auf rund 45 Minuten ausgelegt. Das ist lang genug, um nicht nur ein paar lockere Würfe zu machen, aber kurz genug, um die App in einen normalen Tagesablauf einzubauen. Ich kann mir beispielsweise vornehmen, nach der Arbeit eine Einheit zu absolvieren, ohne vorher einen eigenen Plan auf Papier entwickeln zu müssen.
Gerade beim Solotraining ist diese Führung wertvoll. Ohne Vorgabe lande ich schnell bei den Feldern, die sich vertraut anfühlen, und vermeide unbewusst Bereiche, die mir weniger liegen. Eine feste Trainingsroutine zwingt mich eher dazu, konzentriert zu bleiben und nicht nach wenigen gelungenen Würfen aufzuhören. Das Ergebnis am Ende der Einheit gibt dem Training außerdem einen klaren Schlusspunkt.
Man sollte diese Endauswertung aber richtig einordnen. Sie macht aus der App kein umfassendes Dart-Tagebuch und ersetzt keine langfristige Analyse über viele Wochen. Ihr Nutzen liegt im einzelnen Training: Ich bekomme einen Abschluss, an dem ich meine Leistung direkt einordnen kann. Für Spieler, die detaillierte Verlaufskurven, Gegnerverwaltung oder umfangreiche Statistiken erwarten, ist ein spezialisiertes Scoreboard wahrscheinlich die bessere Ergänzung.
Für wen die App besonders gut passt
Ich würde Dart Pro Training Sheet vor allem Einsteigern und fortgeschrittenen Freizeitspielern empfehlen, die regelmäßig üben wollen, aber keinen festen Trainingspartner haben. Auch wer nach einer längeren Pause wieder einsteigt, profitiert von der klaren Struktur. Man muss sich nicht erst mit Trainingsmethoden beschäftigen, sondern kann sofort loslegen.
Für einen ambitionierten Vereinsspieler kann die App ebenfalls sinnvoll sein, allerdings eher als zusätzliche Einheit zwischen den eigentlichen Trainingsabenden. Sie liefert einen Rahmen für das persönliche Werfen, ersetzt aber nicht das Feedback eines erfahrenen Spielers. Wenn jemand seine Technik, Wurfbewegung oder taktische Entscheidungsfindung verbessern möchte, braucht er weiterhin Beobachtung, Vergleich und gegebenenfalls Videoanalyse.
Nicht die richtige Wahl ist sie für Nutzer, die hauptsächlich gegen andere Personen spielen möchten. Der Schwerpunkt liegt eindeutig auf dem Training allein. Wer eine große Online-Community, Live-Matches oder einen umfangreichen Wettkampfmodus sucht, sollte sich bei klassischen Dartspielen oder Scoreboard-Apps umsehen. Diese bieten meist mehr soziale Funktionen, verfolgen aber nicht unbedingt dieselbe ruhige Trainingsidee.
So wirkt eine Einheit im Alltag
Ein realistisches Beispiel: Ich komme nach Hause, habe nicht mehr viel Zeit und möchte trotzdem etwas für meine Konstanz tun. Statt spontan ein paar Runden auf die Scheibe zu werfen, starte ich die App und folge der vorgesehenen Einheit. Das nimmt mir die Entscheidung ab, ob ich heute eher auf hohe Felder, Doppel oder allgemeine Präzision ziele. Während des Werfens bleibt mein Fokus bei der aktuellen Aufgabe, anstatt ständig den nächsten Abschnitt zu planen.
Besonders hilfreich ist das an Tagen, an denen die Motivation niedrig ist. Ein komplett selbst entworfenes Training fühlt sich schnell wie zusätzliche Arbeit an. Eine bereits vorbereitete Routine senkt diese Einstiegshürde. Ich muss nicht darauf warten, dass ich Lust auf Training bekomme; die App macht den ersten Schritt überschaubar. Nach dem Start entsteht der Rhythmus meist von selbst.
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Mein praktischer Tipp ist, die Einheit nicht nur nach einem besonders guten Ergebnis zu beurteilen. Wenn ich an einem Tag schlecht werfe, ist das Ergebnis trotzdem nützlich, weil es zeigt, wie sich meine Leistung unter normalen Alltagsbedingungen anfühlt. Gerade diese weniger perfekten Sessions helfen mir, realistische Erwartungen zu entwickeln. Die App ist daher am wertvollsten, wenn ich sie regelmäßig und nicht nur an guten Tagen verwende.
Die Rolle der Verbindung beim Start und während der Nutzung
Bei einer App, die eine feste Trainingsroutine bereitstellt, wirkt die Verbindung zunächst wie ein Nebenthema. In der Praxis kann sie aber den Moment beeinflussen, in dem ich trainieren möchte. Wenn ich die Anwendung spontan starte, möchte ich nicht lange warten oder mich mit unnötigen Zwischenschritten beschäftigen. Eine stabile Verbindung ist besonders dann angenehm, wenn Inhalte geladen, die Anwendung aktualisiert oder Käufe über Google Play abgewickelt werden.
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Ich würde deshalb vor einer Einheit kurz prüfen, ob die App normal startet und die Trainingsansicht bereitsteht. Das klingt banal, verhindert aber einen typischen Motivationsbruch: Man hat die Darts bereits in der Hand, wird dann durch einen Lade- oder Anmeldevorgang aus dem Ablauf gebracht und verschiebt das Training. Für eine Routine-App ist dieser Übergang besonders wichtig, weil ihre Stärke gerade im schnellen Einstieg liegt.
Gleichzeitig sollte man die Nutzung nicht mit einer dauerhaft aktiven Online-Plattform verwechseln. Dart Pro Training Sheet ist für mich in erster Linie ein persönliches Trainingswerkzeug, kein sozialer Dienst. Wer während des gesamten Trainings mit anderen Spielern verbunden sein, Ergebnisse teilen oder live vergleichen möchte, wird hier nicht dieselbe Art von Erlebnis bekommen wie bei einer Multiplayer-Anwendung.
Für das Training im Keller, in der Garage oder in einem Raum mit schwachem Empfang plane ich daher lieber voraus. Ich öffne die App, bevor ich mich vollständig auf die Einheit einstelle, und vergewissere mich, dass der relevante Trainingsablauf verfügbar ist. Diese kleine Gewohnheit macht die Nutzung verlässlicher, ohne dass ich der Anwendung Funktionen zuschreiben muss, die sie möglicherweise nicht anbietet.
Mobile Nutzung: praktisch, aber nicht völlig unsichtbar
Auf einem Smartphone passt die App gut zu einer Dartscheibe, weil das Gerät meist ohnehin in Reichweite liegt. Ich kann es neben die Scheibe legen oder auf eine kleine Ablage stellen und zwischen den Würfen einen Blick darauf werfen. Die Bedienung sollte dabei möglichst wenig Aufmerksamkeit verlangen – schließlich möchte ich nicht nach jedem Durchgang lange auf dem Display herumtippen.
Der mobile Vorteil liegt weniger darin, dass ich überall trainieren kann, sondern darin, dass ich keinen zusätzlichen Trainingsplan, Ausdruck oder Laptop brauche. Das Smartphone bündelt Anleitung und Auswertung an einem Ort. Für kurze Wege zwischen Wohnraum und Dartboard ist das bequem. Wer sein Handy während des Werfens grundsätzlich nicht in der Nähe haben möchte, könnte sich durch diese Abhängigkeit allerdings gestört fühlen.
Ich empfehle, die Displayposition vor dem ersten ernsthaften Training auszuprobieren. Liegt das Smartphone zu tief, unterbreche ich meine Haltung ständig; steht es zu weit entfernt, muss ich nach jedem Abschnitt näher herangehen. Eine seitliche Position auf Augenhöhe oder knapp darunter funktioniert für mich besser als der Boden neben der Scheibe. Das ist kein App-Feature, verändert aber spürbar, wie flüssig sich die Routine anfühlt.
Auch der Akku spielt im Alltag eine kleine Rolle. Eine einzelne Trainingseinheit ist überschaubar, doch wer das Smartphone bereits für Musik, Nachrichten oder andere Apps verwendet hat, sollte nicht erst mit fast leerem Gerät beginnen. Ein unerwarteter Neustart oder ein leerer Akku unterbricht nicht nur die Anzeige, sondern auch die mentale Konzentration. Bei einer analogen Liste wäre dieser Fehler weniger wahrscheinlich.
Was passiert bei Unterbrechungen?
Die größte praktische Frage ist für mich nicht, ob die Routine funktioniert, sondern wie gut sie in einen unruhigen Alltag passt. Ein Darttraining kann durch einen Anruf, eine Lieferung, ein Familienmitglied oder eine kurze Pause unterbrochen werden. Deshalb starte ich eine Einheit am besten in einem Zeitfenster, in dem ich nicht sofort wieder wegmuss.
Wer häufig unterbrochen wird, sollte sich vor dem Start überlegen, ob die komplette Einheit realistisch ist. Die feste Länge ist eine Stärke, kann aber gleichzeitig eine Grenze sein: Sie motiviert zu einem vollständigen Training, lässt sich jedoch nicht automatisch an jede spontane Situation anpassen. Für fünf Minuten zwischen zwei Terminen ist ein freies Zielwerfen möglicherweise praktischer.
Wenn die Verbindung während der Nutzung instabil wird, würde ich nicht hektisch mehrfach tippen oder die App wiederholt schließen. Besser ist es, kurz zu warten, den aktuellen Stand zu prüfen und erst danach neu zu starten. Bei jeder digitalen Trainingshilfe gilt: Mehrfaches schnelles Bedienen kann eine Situation unübersichtlicher machen, besonders wenn gerade ein Ergebnis erfasst oder ein Abschnitt gewechselt wurde.
Mein sinnvollster Wiederaufnahme-Workflow ist simpel: Ich notiere mir nach einer längeren Pause, an welchem Abschnitt ich war, und entscheide dann bewusst, ob ich fortsetze oder die Einheit neu beginne. So vermische ich keine halben Ergebnisse mit einem neuen Durchlauf. Wer seine Fortschritte ernsthaft vergleichen möchte, sollte bei Unterbrechungen konsequent bleiben und nicht einmal nur den Rest, ein anderes Mal aber die ganze Einheit werten.
Bewusster Umgang mit mobilen Daten und Käufen
Für eine Sport-App mit klarer Trainingsroutine würde ich sie bevorzugt über WLAN einrichten und aktualisieren. Das spart mobile Daten und verhindert, dass ein Update genau in dem Moment startet, in dem ich trainieren möchte. Besonders bei einem älteren Smartphone oder einem begrenzten Datentarif ist es angenehm, die App nicht unnötig im Hintergrund arbeiten zu lassen.
Die Anwendung ist kostenlos nutzbar, allerdings werden über Google Play In-App-Käufe zwischen 5,99 und 9,99 Euro angeboten. Für mich ist deshalb wichtig, vor einem Kauf genau zu prüfen, welche Erweiterung ausgewählt wird und ob ich sie für meinen Trainingsstil wirklich brauche. Wer nur eine einfache, geführte Einheit sucht, sollte zunächst mit dem kostenlosen Einstieg herausfinden, ob die Routine langfristig zum eigenen Alltag passt.
Ich sehe die möglichen Käufe nicht automatisch als Nachteil. Eine zusätzliche Bezahlfunktion kann sinnvoll sein, wenn sie den Trainingsablauf erweitert und ich die App regelmäßig verwende. Problematisch wäre sie nur, wenn ich mich durch den Kauf zu mehr Training verpflichtet fühle, obwohl die grundlegende Methode nicht zu mir passt. Erst die kostenlose Nutzung zeigt, ob die Struktur motiviert oder eher einengt.
Beim datensparsamen Gebrauch zählt außerdem die eigene Organisation. Ich würde Benachrichtigungen, die ich nicht brauche, begrenzen und das Smartphone während der Einheit auf die Trainingsansicht konzentrieren. So bleibt die App ein Werkzeug und wird nicht zum Anlass, nebenbei Nachrichten, Videos oder soziale Netzwerke zu öffnen. Dieser Fokus ist bei einer 45-minütigen Routine wichtiger, als es auf den ersten Blick scheint.
Version, Geräte und Einstieg
Aktuell ist Version 2.0.0 verfügbar. Unterstützt werden Geräte ab Android 8.0, wodurch die App auch auf nicht ganz neuen Android-Smartphones interessant bleibt. Vor der Installation prüfe ich trotzdem, ob das eigene Gerät die passende Systemversion verwendet und ausreichend Platz sowie einen funktionierenden Bildschirm für die Anzeige neben der Scheibe bietet.
Die Altersfreigabe lautet USK ab 0 Jahren. Das passt zum Charakter der Anwendung: Es geht um sportliches Üben ohne eine auf Erwachsene beschränkte Darstellung. Für jüngere Spieler würde ich trotzdem empfehlen, dass jemand beim Aufbau der Scheibe und bei der sicheren Nutzung der Darts dabei ist. Die Altersfreigabe ersetzt keine Aufsicht im Raum.
Mit über 50.000 Installationen hat die App eine solide Reichweite für ein so klar abgegrenztes Trainingswerkzeug. Die hohe Bewertung deutet darauf hin, dass das einfache Konzept viele Nutzer erreicht. Ich würde die Zahl aber nicht als Beweis verstehen, dass sie für jeden Dartspieler geeignet ist. Eine große Nutzerbasis sagt wenig darüber aus, ob jemand lieber frei trainiert, umfangreiche Statistiken braucht oder hauptsächlich gegen andere Menschen spielt.
Vergleich mit Papier, Scoreboard und Multiplayer-Spiel
Gegenüber einem Trainingsplan auf Papier hat die App den Vorteil, dass der Ablauf direkt auf dem Smartphone bereitsteht und am Ende ein Ergebnis entstehen kann. Papier ist dafür unabhängiger von Akku, Display und möglichen Verbindungsproblemen. Wer gern eigene Übungen zusammenstellt oder spontan Schwerpunkte verändert, ist mit einem Notizbuch flexibler.
Ein klassisches Scoreboard ist meist besser, wenn es um Spielstände, Legs und Matches geht. Dort steht der Wettkampf im Vordergrund; bei Dart Pro Training Sheet geht es eher um die konzentrierte Soloeinheit. Ich würde beide Ansätze nicht als direkte Konkurrenten sehen. Ein Scoreboard kann nach dem strukturierten Training zum Einsatz kommen, um anschließend ein normales Match zu spielen.
Multiplayer-Dartspiele bieten mehr Unterhaltung und unmittelbare Konkurrenz. Sie motivieren mich, wenn ich mich mit anderen messen möchte, trainieren aber nicht automatisch die Disziplin, eine bestimmte Routine bis zum Ende durchzuhalten. Die Stärke dieser App liegt gerade in der weniger spektakulären Situation: allein an der Scheibe zu stehen und trotzdem einen nachvollziehbaren Plan zu haben.
Eine weitere Alternative ist ein persönlicher Trainer oder Verein. Diese Option ist teurer und organisatorisch aufwendiger, liefert dafür individuelles Feedback, das eine App nicht ersetzen kann. Wer immer wieder denselben technischen Fehler macht, wird durch eine geführte Routine allein möglicherweise nicht darauf aufmerksam. In diesem Fall ist die App eine Ergänzung, aber nicht die zentrale Lösung.
Mein Urteil für verschiedene Spielertypen
Für Anfänger ist der niedrige Einstieg ein klarer Pluspunkt. Sie müssen nicht sofort wissen, wie ein ausgefeilter Trainingsplan aufgebaut wird. Die feste Einheit vermittelt außerdem das Gefühl, tatsächlich trainiert zu haben, statt nur ein paar Pfeile zu werfen. Ich würde neuen Spielern allerdings raten, nicht ausschließlich auf das Endergebnis zu schauen, sondern auch auf Haltung, gleichmäßigen Ablauf und saubere Konzentration zu achten.
Fortgeschrittene Freizeitspieler bekommen ein nützliches Gerüst, wenn sie ihre Übungszeit verlässlicher nutzen möchten. Die App ist besonders stark für Menschen, die allein trainieren und sich von zu vielen Optionen eher ablenken lassen. Sie eignet sich auch als feste Wochenroutine: lieber regelmäßig eine vollständige Einheit als gelegentlich ein sehr langes, unstrukturiertes Training.
Sehr ambitionierte Spieler sollten genauer prüfen, ob die vorgegebene Struktur ihre Ziele abdeckt. Wer gezielt an bestimmten Doppeln, Checkout-Situationen oder Matchabläufen arbeiten möchte, braucht wahrscheinlich zusätzliche Werkzeuge. Die App kann den allgemeinen Trainingsrhythmus stabilisieren, ist aber nicht automatisch ein vollständiges Leistungssystem.
Für mich bleibt der entscheidende Trade-off klar: Je stärker die App den Ablauf vorgibt, desto weniger muss ich planen – aber desto weniger kann ich spontan auf eine spezielle Schwäche reagieren. Genau deshalb würde ich sie nicht als einzige Dart-App verwenden, wenn ich meine Entwicklung sehr detailliert dokumentieren möchte. Als unkomplizierter Begleiter für das Training allein erfüllt sie ihren Zweck jedoch überzeugend.
Connectivity als praktischer Prüfstein
Die Verbindung beeinflusst die Erfahrung vor allem an den Übergängen: beim ersten Öffnen, bei Aktualisierungen und bei möglichen Käufen. Während des eigentlichen Trainings möchte ich möglichst wenig mit Netzwerken, Store-Seiten oder anderen mobilen Ablenkungen zu tun haben. Deshalb ist mein bester Ansatz, die App vorab zu öffnen, Updates nicht mitten in der Einheit einzuplanen und das Telefon während des Werfens ruhig zu halten.
Wer häufig an Orten mit schwachem Empfang trainiert, sollte die Anwendung zunächst genau dort ausprobieren, bevor er sich auf sie als einzige Trainingshilfe verlässt. Für spontane Einheiten unterwegs ist ein vorbereiteter Ablauf angenehmer als eine App, die erst im entscheidenden Moment Aufmerksamkeit verlangt. Diese Vorsicht ist besonders wichtig für Nutzer, deren Motivation schnell verschwindet, wenn der Start nicht reibungslos klappt.
Mein abschließendes Urteil fällt positiv, aber bewusst nicht grenzenlos aus. Dart Pro Training Sheet ist dann am stärksten, wenn ich allein trainieren, weniger planen und eine komplette Einheit konsequent durchziehen möchte. Die kostenlose App von Niko Börger bietet dafür einen klaren Rahmen, ein Ergebnis am Ende und eine mobile Form, die sich gut neben der Dartscheibe einsetzen lässt. Wer soziale Matches, tiefgehende Statistiken oder individuelles Technikfeedback sucht, sollte sie mit anderen Lösungen kombinieren oder eine passendere Alternative wählen.
Ich würde sie einem Freund empfehlen, der regelmäßig Darts spielt, aber seine Soloeinheiten bisher immer wieder verschiebt. Der entscheidende Gewinn ist nicht ein spektakulärer Zusatz, sondern die Verbindlichkeit: Die App macht aus „Ich könnte heute ein bisschen werfen“ einen konkreten Trainingsablauf. Wenn das eigene Smartphone zuverlässig bereitsteht und die feste Struktur zum persönlichen Ziel passt, ist das ein erstaunlich hilfreicher Unterschied.
Vorteile
- Übersichtliche Trainingspläne für verschiedene Dart-Disziplinen
- Fortschritte lassen sich einfach dokumentieren und vergleichen
- Hilfreich zur Verbesserung von Konstanz und Wurfroutine
- Geeignet für Anfänger und erfahrene Dartspieler
- Praktische Ergänzung zum Training ohne zusätzliche Ausrüstung
Nachteile
- Einige Übungen können auf Dauer repetitiv wirken
- Für aussagekräftige Ergebnisse ist regelmäßige Nutzung nötig
- Nicht jede Trainingsvariante passt zu individuellen Spielzielen
- Fortgeschrittene Spieler wünschen sich eventuell mehr Analysefunktionen
- Ohne echtes Dartboard bleibt die App auf Planung und Dokumentation beschränkt
FAQ
Was ist Dart Pro Training Sheet und für wen ist die App geeignet?
Dart Pro Training Sheet ist eine digitale Trainingshilfe für Dartspieler, die ihre Übungseinheiten strukturieren und Fortschritte nachvollziehen möchten. Die Anwendung richtet sich sowohl an Einsteiger als auch an fortgeschrittene Spieler. Sie kann dabei helfen, Trainingsziele festzulegen, Würfe zu dokumentieren und bestimmte Bereiche wie Genauigkeit, Checkout-Situationen oder das Treffen von Doubles gezielt zu üben.
Welche Trainingsmöglichkeiten bietet Dart Pro Training Sheet?
Die App konzentriert sich auf die Planung und Dokumentation von Dartübungen. Je nach verwendeter Version können unterschiedliche Trainingsblätter, Aufgaben oder Zielbereiche verfügbar sein. Besonders praktisch ist die Möglichkeit, Trainingseinheiten übersichtlich zu verfolgen, statt Ergebnisse nur auf Papier festzuhalten. Vor dem Download sollte man prüfen, welche konkreten Übungen und Funktionen die aktuelle Version tatsächlich unterstützt.
Benötige ich eine Internetverbindung, um Dart Pro Training Sheet zu verwenden?
Für die grundlegende Nutzung eines Trainingsblatts ist normalerweise keine dauerhafte Internetverbindung erforderlich, da die Inhalte hauptsächlich der persönlichen Trainingsplanung und Ergebniserfassung dienen. Eine Verbindung kann jedoch für den Download, Aktualisierungen, Synchronisierung oder bestimmte Zusatzfunktionen notwendig sein. Wer häufig unterwegs trainiert, sollte deshalb testen, ob gespeicherte Daten auch offline zuverlässig zugänglich bleiben.
Ist Dart Pro Training Sheet für Anfänger verständlich?
Ja, die App kann auch für Anfänger interessant sein, sofern sie ihre Dartübungen von Anfang an systematisch aufbauen möchten. Einsteiger profitieren besonders von klaren Trainingszielen und einer nachvollziehbaren Dokumentation der Ergebnisse. Allerdings ersetzt die Anwendung keine ausführliche Dartschule. Grundlegende Kenntnisse zu Wurfhaltung, Zählweise und den verschiedenen Feldern auf der Dartscheibe sind hilfreich, um die Trainingsaufgaben richtig umzusetzen.
Kann ich meine Fortschritte mit Dart Pro Training Sheet langfristig verfolgen?
Die langfristige Fortschrittskontrolle gehört zu den wichtigsten Gründen, eine digitale Trainingshilfe zu verwenden. Ergebnisse können je nach Funktionsumfang der App notiert und über mehrere Trainingseinheiten miteinander verglichen werden. Dadurch lassen sich Stärken und Schwächen leichter erkennen. Vor der Installation sollte man dennoch auf Speicher-, Export- oder Statistikfunktionen achten, falls man seine Daten später sichern oder auf ein anderes Gerät übertragen möchte.











