GPS Fields Area Measure PRO
Für AndroidWer Flächen draußen vermessen muss, kennt das Problem: Ein Maßband ist bei großen oder unregelmäßigen Grundstücken schnell unpraktisch, und eine grobe Schätzung auf einer Karte reicht oft nicht aus. GPS Fields Area Measure PRO setzt genau an dieser Stelle an. Die App von Farmis nutzt den Standort des Smartphones, um Bereiche, Abstände und Umfänge auf einer Karte zu erfassen. Ich finde den Ansatz besonders interessant, weil die eigentliche Stärke nicht in einer langen Liste von Werkzeugen liegt, sondern darin, eine unhandliche Messaufgabe in einen nachvollziehbaren Ablauf zu verwandeln.
In meinem Eindruck ist das eine typische Effizienz-App für Situationen, in denen man unterwegs schnell zu einem brauchbaren Ergebnis kommen möchte. Sie richtet sich nicht nur an Landbesitzer oder Menschen aus der Landwirtschaft. Auch bei Bauvorhaben, Gartenplanung, Grundstücksbesichtigungen, Wanderstrecken oder der Vorbereitung eines Zauns kann eine GPS-basierte Skizze hilfreicher sein als eine vage Erinnerung. Gleichzeitig sollte man sie nicht mit einem professionellen Vermessungsgerät verwechseln. Genau diese Grenze ist wichtig, wenn man die Ergebnisse für Geld, Verträge oder rechtlich verbindliche Entscheidungen verwenden möchte.
Die eigentliche Stärke: Flächen draußen ohne Maßband abgrenzen
Der zentrale Nutzen liegt für mich in der Flächenmessung. Statt eine große Fläche vollständig mit einem klassischen Messinstrument abzugehen, kann ich ihre Begrenzung auf der Karte nachzeichnen oder die Punkte während des Gehens setzen. Dadurch entsteht eine digitale Kontur, aus der sich Fläche und Umfang ableiten lassen. Das ist vor allem dann angenehm, wenn die Form nicht rechteckig ist oder wenn Hindernisse eine direkte Messung erschweren.
Der Unterschied zu einer bloßen Kartenansicht ist entscheidend: Eine normale Karten-App zeigt mir, wo ich bin, beantwortet aber nicht automatisch die Frage, wie groß das markierte Stück Land ist. Hier wird die Karte zum Arbeitsbereich. Ich kann einen Bereich gedanklich in einzelne Eckpunkte zerlegen und daraus eine verwertbare Übersicht machen. Für eine erste Planung ist das deutlich praktischer, als Entfernungen am Bildschirm nur zu schätzen.
Auch Abstände und Umfänge gehören zum vorgesehenen Einsatz. Das macht die App vielseitiger, ohne dass sie ihren klaren Schwerpunkt verliert. Ein Umfang kann etwa bei einer Einfriedung oder einer Randbepflanzung interessant sein, während eine Abstandsmessung zwischen zwei Punkten bei einer Wegplanung hilft. Der praktische Mehrwert entsteht durch die Verbindung aus Standort, Karte und gespeicherter Arbeitsfläche, nicht durch eine einzelne spektakuläre Funktion.
Die App ist mit einer Altersfreigabe ab null Jahren versehen. Das klingt bei einer Vermessungs-App nebensächlich, zeigt aber, dass keine spielerische oder riskante Nutzung im Vordergrund steht. Sie ist ein sachliches Werkzeug. Der Preis liegt bei 17,99 Euro, während zusätzlich In-App-Käufe zwischen 1,19 Euro und 74,99 Euro über Google Play angeboten werden. Deshalb würde ich vor dem Kauf genau prüfen, welche Version und welcher Funktionsumfang für den eigenen Zweck vorgesehen sind.
Vom ersten Punkt bis zur brauchbaren Kontur
In der Praxis beginnt die Arbeit mit der Auswahl eines Gebiets oder mit der aktuellen Position. Danach setze ich Punkte entlang der Grenze. Bei einer geraden Grundstücksseite reichen wenige Punkte, bei einer geschwungenen Kante braucht die Kontur mehr Zwischenstellen. Das ist ein wichtiger Unterschied: Je sauberer ich die Grenze abbilden möchte, desto sorgfältiger muss ich die Punkte verteilen.
Für eine grobe Gartenplanung genügt meist eine vereinfachte Linie. Wenn ich dagegen wissen möchte, wie viel Material ungefähr für einen Rand benötigt wird, sollte ich Ecken und Richtungswechsel nicht zu großzügig abkürzen. Eine lange gerade Strecke lässt sich mit wenigen Punkten darstellen; eine unregelmäßige Böschung oder ein verwinkelter Hof braucht eine feinere Kontur. Die App nimmt mir also das Rechnen ab, nicht aber die Entscheidung, wo die Grenze tatsächlich verläuft.
Besonders nützlich finde ich den Wechsel zwischen zwei Arbeitsweisen: Ich kann eine Fläche auf der Karte markieren oder die Messung mit dem eigenen Standort verbinden. Das passt zu unterschiedlichen Situationen. Bei einem Grundstück, das ich bereits auf der Karte erkenne, ist das Setzen von Punkten am Bildschirm schnell. Auf einem Feld oder einer größeren Grünfläche ist es oft natürlicher, die Grenze abzugehen und die Positionen unterwegs zu erfassen.
Wer die App zum ersten Mal nutzt, sollte nicht sofort mit einem großen Gelände beginnen. Eine kurze Testmessung an einem bekannten Ort zeigt, wie genau die eigene Bewegung auf der Karte nachvollzogen wird und wie viele Punkte für eine saubere Form nötig sind. Dieser kleine Probelauf spart später Zeit, besonders wenn das Ergebnis geteilt oder für eine Materialschätzung verwendet werden soll.
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Warum die Standortqualität wichtiger ist als die App-Oberfläche
Die größte praktische Einschränkung liegt nicht unbedingt in der Bedienung, sondern in der GPS-Situation. Hohe Gebäude, dichter Baumbestand, enge Höfe oder eine ungünstige Position des Smartphones können die Standortbestimmung beeinflussen. Eine App kann aus ungenauen Standortpunkten keine präzise Vermessung machen. Ich würde deshalb bei einer wichtigen Messung nicht einfach loslaufen und das erste Ergebnis als endgültig betrachten.
Eine bessere Vorgehensweise ist, kurz zu warten, bevor der erste Punkt gesetzt wird, und die Kontur an markanten Ecken bewusst zu kontrollieren. Wenn ein Punkt offensichtlich neben der tatsächlichen Grenze liegt, sollte ich ihn korrigieren, statt die Abweichung durch weitere Punkte zu kaschieren. Bei einer großen Fläche fällt ein kleiner Fehler an einer Ecke vielleicht kaum ins Gewicht; bei einem kleinen Grundstück kann derselbe Fehler das Ergebnis deutlich verändern.
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Das ist auch der Grund, warum ich die App eher als Planungs- und Orientierungswerkzeug sehe. Für eine grobe Flächenaufteilung, eine erste Kostenschätzung oder die Dokumentation eines Ortsbesuchs ist sie sehr sinnvoll. Für einen Grenznachweis, eine amtliche Vermessung oder eine präzise Abrechnung würde ich ein dafür vorgesehenes professionelles Verfahren wählen. Diese Einschränkung macht die App nicht schlecht, sondern beschreibt ihren vernünftigen Einsatzbereich.
Ein realistischer Alltagseinsatz: Zaun, Garten und Materialplanung
Ein gutes Beispiel ist die Planung eines Zauns rund um ein unregelmäßiges Grundstück. Mit einem Maßband müsste ich die gesamte Grenze in Teilstücke zerlegen, Werte notieren und anschließend addieren. Mit der App kann ich die Grenzlinie als zusammenhängenden Verlauf erfassen und den Umfang als erste Planungsgröße verwenden. Danach kann ich abschätzen, wie viele Pfosten oder wie viel Randmaterial ungefähr nötig sein könnte.
Das Ergebnis ersetzt keine genaue Baustellenmessung. Es hilft mir aber, vor dem Einkauf eine realistischere Größenordnung zu bekommen. Gerade bei einem Grundstück mit einer abgeschrägten Ecke oder einem kleinen Ausläufer ist die digitale Kontur besser als die Annahme, die Fläche sei ungefähr rechteckig. Ich würde anschließend die kritischen Stellen vor Ort nachmessen, aber die App kann den ersten Planungsschritt deutlich vereinfachen.
Ein zweiter sinnvoller Fall ist die Pflege einer größeren Grünfläche. Wer wissen möchte, wie viel Fläche gemäht, bewässert oder neu bepflanzt werden soll, kann einzelne Bereiche getrennt erfassen. Dadurch entsteht eine praktischere Aufteilung als eine einzige Gesamtzahl. Ein schmaler Randstreifen, eine freie Mitte und ein Beet lassen sich gedanklich unterschiedlich behandeln, auch wenn sie auf demselben Grundstück liegen.
Für Spaziergänge oder Wanderungen ist die Funktion ebenfalls interessant, wenn nicht die sportliche Auswertung, sondern die räumliche Planung im Vordergrund steht. Eine Route kann als Abstand betrachtet werden, während ein abgegrenzter Park- oder Naturbereich als Fläche erfasst wird. Ich würde die App allerdings nicht als vollwertige Navigationslösung betrachten. Ihr Wert liegt in der Messung und Dokumentation, nicht darin, eine komplette Outdoor-Navigation zu ersetzen.
POI und Teilen: aus einer Messung wird eine Arbeitsnotiz
Die Unterstützung von POI ist im Alltag mehr als ein kleines Zusatzdetail. Ein Point of Interest kann helfen, wichtige Stellen innerhalb oder neben einer Fläche zu markieren. Bei einem Grundstück könnten das etwa ein Eingang, ein Brunnen, ein Gebäude, ein problematischer Hang oder eine geplante Arbeitsstelle sein. So bleibt nicht nur die äußere Kontur erhalten; auch die Orientierung innerhalb des Gebiets wird verständlicher.
Ich sehe darin einen Vorteil gegenüber einer handschriftlichen Notiz, die später schwer einem bestimmten Ort zugeordnet werden kann. Eine Markierung auf der Karte verbindet den Hinweis direkt mit der Messung. Das ist besonders hilfreich, wenn mehrere Personen an derselben Planung beteiligt sind oder wenn zwischen Ortsbesichtigung und Umsetzung einige Zeit vergeht.
Ebenso wichtig ist das Teilen der Arbeit. Eine Messung ist selten nur für den Moment gedacht. Man möchte sie vielleicht an einen Handwerker, einen Vereinskollegen, ein Familienmitglied oder eine andere Person weitergeben. Wenn die App die Arbeit unkompliziert teilbar macht, entfällt ein Teil des manuellen Übertragens. Trotzdem würde ich vor dem Versand prüfen, ob die Kontur eindeutig beschriftet ist und ob der Empfänger die verwendeten Punkte richtig interpretieren kann.
Ein nützlicher Arbeitsablauf besteht darin, nicht nur eine große Fläche anzulegen, sondern die Messung in nachvollziehbare Teilbereiche zu zerlegen und markante POI zu ergänzen. Das dauert etwas länger, liefert aber später mehr Kontext. Wer nur eine einzelne Zahl speichert, muss sich bei der Rückkehr oft erneut fragen, welcher Teil des Grundstücks eigentlich gemeint war.
Wo die bezahlte Version sinnvoll ist und wo Vorsicht angebracht ist
GPS Fields Area Measure PRO ist als kostenpflichtige App für Nutzer interessant, die solche Messungen wiederholt durchführen und nicht nur einmal neugierig testen möchten. Die aktuelle Version ist 5.3.0 und läuft ab Android 7.0. Damit ist sie auch für ältere Android-Geräte zugänglich, sofern das jeweilige Gerät die Standortbestimmung zuverlässig unterstützt.
Die Kosten sollte man trotzdem in den eigenen Arbeitsalltag einordnen. Für jemanden, der einmal im Leben die Fläche eines kleinen Gartens wissen möchte, kann eine kostenlose Kartenmessung ausreichen. Wer dagegen regelmäßig Grundstücke besucht, Flächen dokumentiert, Umfänge vergleicht oder Messungen weitergibt, bekommt aus einer spezialisierten App wahrscheinlich mehr Nutzen. Der Preis lohnt sich also nicht automatisch durch die bloße Installation, sondern durch die Häufigkeit und Bedeutung der Messaufgaben.
Die In-App-Käufe mit einer Spanne von 1,19 Euro bis 74,99 Euro machen es besonders wichtig, die Kaufentscheidung nicht nur anhand des Namens PRO zu treffen. Ich würde vor der Nutzung klären, ob die gewünschten Funktionen bereits im Grundumfang enthalten sind oder ob bestimmte Arbeitsweisen einen zusätzlichen Kauf voraussetzen. Für ein gelegentliches Hobbyprojekt kann das den Ausschlag geben, während ein beruflicher Anwender eher auf den gesamten Funktionsumfang und den Arbeitsfluss achten wird.
Die Nutzerresonanz ist mit einer durchschnittlichen Bewertung von 4,5 bei über zweitausend Bewertungen grundsätzlich positiv. Die App kommt außerdem auf mehr als zehntausend Installationen. Das spricht für ein vorhandenes Interesse an der Lösung, ersetzt aber nicht den eigenen Blick auf die Anforderungen. Eine gute Bewertung kann nicht garantieren, dass die GPS-Genauigkeit am eigenen Einsatzort genügt oder dass der persönliche Arbeitsablauf ohne Umwege funktioniert.
Vergleich mit normalen Karten-Apps und professioneller Vermessung
Gegenüber einer gewöhnlichen Karten-App ist die spezialisierte Messlogik der größte Vorteil. Eine Standardkarte ist hervorragend, um Adressen zu suchen, Wege zu betrachten oder einen Ort zu teilen. Für eine wiederholbare Flächenaufnahme muss ich dort jedoch oft mit Schätzungen, Screenshots oder zusätzlichen Notizen arbeiten. Diese App konzentriert sich stärker auf die Frage: Wo endet der Bereich, wie groß ist er und welchen Umfang hat er?
Gegenüber einem Maßband oder Messrad gewinnt die App an Geschwindigkeit und Flexibilität. Ich muss keine lange Strecke mit einem physischen Werkzeug ablaufen und kann auch schwer zugängliche oder unregelmäßige Bereiche zunächst digital erfassen. Dafür hängt das Ergebnis stärker von Satellitensicht, Standortqualität und sauber gesetzten Punkten ab. Ein Messrad kann auf ebenem, zugänglichem Gelände für kurze Strecken verlässlicher wirken; die App ist im Gegenzug bei großen Formen und einer schnellen Übersicht bequemer.
Gegenüber professionellen Vermessungsgeräten ist die Situation umgekehrt. Fachgeräte sind für höhere Genauigkeit und verbindliche Arbeiten gedacht, benötigen aber mehr Erfahrung, Aufwand und oft eine andere Kostenstruktur. Wer eine Grundstücksgrenze rechtssicher feststellen muss, sollte nicht versuchen, diese Aufgabe allein mit einer Smartphone-App zu lösen. Wer dagegen eine Planung vorbereitet oder eine Fläche grob dokumentiert, braucht häufig nicht die Komplexität eines professionellen Systems.
Genau zwischen diesen Alternativen positioniert sich die App für mich überzeugend: Sie ist mehr als eine grobe Kartenansicht, aber weniger als ein amtliches Vermessungsinstrument. Diese mittlere Position ist kein Nachteil, solange man sie bewusst nutzt.
Für wen die App besonders gut passt
Am meisten profitieren Menschen, die regelmäßig draußen arbeiten und schnell räumliche Größen erfassen müssen. Dazu gehören etwa Grundstücksbesitzer, Gärtner, Landwirte, Bauherren, Landschaftsplaner im privaten Rahmen und Personen, die Flächen für Pflege oder Organisation aufteilen. Auch Vereine oder Gemeinschaften können von einer gemeinsamen, teilbaren Darstellung profitieren, wenn es um Wege, Geländeabschnitte oder Veranstaltungsflächen geht.
Ein weiterer guter Nutzer ist jemand, der Entscheidungen vorbereiten möchte. Vor einem Zaunbau, einer Bepflanzung oder einer Renovierung kann eine Flächenmessung helfen, Angebote und Materialbedarf besser einzuschätzen. Sie schafft keine endgültige Baugrundlage, verhindert aber, dass man völlig ohne Größenordnung plant.
Weniger passend ist die App für Personen, die ausschließlich Navigation, Fitnessaufzeichnung oder eine einfache Adresssuche benötigen. Dafür gibt es meist schlankere Werkzeuge. Auch wer nur eine rechtlich belastbare Grenzbestimmung sucht, sollte direkt einen professionellen Dienst in Betracht ziehen. Und wer nur sehr selten misst, sollte die Kosten einschließlich möglicher In-App-Käufe gegen eine einmalige alternative Messung abwägen.
Wer ein älteres Android-Smartphone besitzt, sollte außerdem nicht nur auf die unterstützte Betriebssystemversion achten, sondern die Standortleistung des Geräts realistisch einschätzen. Ein kompatibles System bedeutet nicht automatisch, dass die Messung unter allen Bedingungen gleich gut funktioniert. Für die besten Ergebnisse würde ich freie Sicht, einen geladenen Akku und genügend Zeit für die Kontrolle der Punkte einplanen.
Mein Urteil nach dem gedanklichen Praxistest
Ich mag an GPS Fields Area Measure PRO, dass die App eine konkrete Alltagshürde löst: Sie macht aus einer Fläche auf der Karte eine bearbeitbare Messaufgabe. Die Möglichkeit, Bereiche, Abstände und Umfänge zu erfassen, POI einzusetzen und die Arbeit zu teilen, ergibt einen sinnvollen Ablauf für Planung und Dokumentation. Besonders stark ist sie dort, wo eine schnelle, verständliche Näherung wichtiger ist als eine amtliche Genauigkeit.
Man sollte jedoch nicht den Fehler machen, die angezeigten Werte blind zu übernehmen. Eine ungenaue Standortbestimmung, zu grob gesetzte Punkte oder eine falsch eingeschätzte Grenze können das Ergebnis beeinflussen. Ich würde die App deshalb als ersten Messschritt, Kontrollhilfe und Kommunikationswerkzeug einsetzen. Bei teuren Bauentscheidungen oder rechtlich relevanten Grenzen gehört eine zusätzliche Prüfung dazu.
Farmis hat mit dieser Effizienz-App ein Werkzeug geschaffen, das für wiederkehrende Außenmessungen deutlich sinnvoller sein kann als eine gewöhnliche Karten-App. Die Bewertung von 4,5 und die breite Nutzung passen zu diesem praktischen Eindruck, auch wenn sie die persönliche Prüfung des Funktionsumfangs nicht ersetzen. Für mich ist sie eine gute Wahl, wenn ich Flächen schnell strukturieren, mit Ortsmarkierungen versehen und anschließend weitergeben möchte.
Meine Empfehlung fällt daher differenziert aus: Wer regelmäßig Grundstücke, Gärten, Wege oder Arbeitsbereiche vermisst, sollte die App ernsthaft in Betracht ziehen. Wer nur einmal eine kleine Fläche bestimmen will, findet möglicherweise eine günstigere Lösung. Entscheidend ist, ob man die Messung als wiederkehrenden Arbeitsablauf braucht. Wenn das der Fall ist, liegt der größte Gewinn nicht in einer einzelnen Zahl, sondern in der Zeitersparnis und der besseren Verständlichkeit der gesamten Planung.
Vorteile
- Sehr genaue Flächen- und Entfernungsmessung per GPS
- Offline-Nutzung für gespeicherte Karten und Messungen möglich
- Unterstützt mehrere Maßeinheiten und Koordinatensysteme
- Messpunkte lassen sich einfach verschieben und nachträglich bearbeiten
- Praktisch für Landwirtschaft
- Bau
- Vermessung und Grundstücksplanung
Nachteile
- GPS-Genauigkeit hängt stark von Empfang und Umgebung ab
- Große Flächen können beim Setzen vieler Punkte unübersichtlich werden
- Einige Export- oder Zusatzfunktionen können kostenpflichtig sein
- Längere Messungen belasten den Akku deutlich
- Für professionelle Vermessungen ersetzt die App kein Präzisionsgerät
FAQ
Was ist GPS Fields Area Measure PRO und wofür kann ich die App verwenden?
GPS Fields Area Measure PRO ist eine mobile Anwendung zur Vermessung und Berechnung von Flächen, Entfernungen und Umfängen mithilfe von GPS. Sie eignet sich beispielsweise für Grundstücke, landwirtschaftliche Felder, Gärten, Baustellen oder Wanderstrecken. Nutzer können Punkte direkt auf der Karte markieren oder sich entlang einer Fläche bewegen, um anschließend die entsprechenden Messwerte übersichtlich anzeigen zu lassen.
Wie genau sind die Messungen mit GPS Fields Area Measure PRO?
Die Genauigkeit hängt stark vom verwendeten Smartphone, der GPS-Qualität, dem Wetter, der Umgebung und der Sicht zum Himmel ab. In offenem Gelände sind meist brauchbare Ergebnisse möglich, während Gebäude, Bäume oder enge Täler die Ortung beeinträchtigen können. Für professionelle Vermessungen oder rechtlich verbindliche Angaben sollte die App daher nicht als Ersatz für zertifizierte Messgeräte betrachtet werden.
Benötigt GPS Fields Area Measure PRO eine Internetverbindung?
Für die Standortbestimmung wird in erster Linie GPS verwendet, allerdings können Kartenmaterial, Satellitenansichten und bestimmte Funktionen eine Internetverbindung benötigen. Je nach verwendetem Kartenmodus lassen sich Bereiche möglicherweise auch vorbereiten oder teilweise offline nutzen. Wer die App auf abgelegenen Feldern oder bei Wanderungen einsetzen möchte, sollte Karten und Messgebiete vorsorglich vorab laden und den GPS-Empfang testen.
Welche Funktionen bietet die PRO-Version zusätzlich oder komfortabler?
Die PRO-Version richtet sich an Nutzer, die regelmäßig Flächen und Entfernungen messen und dabei möglichst wenige Einschränkungen wünschen. Typischerweise stehen je nach aktueller App-Version erweiterte Messwerkzeuge, zusätzliche Kartenansichten, komfortablere Bearbeitungsoptionen und weniger Werbung zur Verfügung. Vor dem Kauf empfiehlt es sich, die Beschreibung im jeweiligen App-Store zu prüfen, da sich der genaue Funktionsumfang ändern kann.
Ist GPS Fields Area Measure PRO einfach zu bedienen und für wen eignet sich die App?
Die grundlegende Bedienung ist auch für Einsteiger verständlich: Ein Messgebiet wird entweder durch gesetzte Punkte auf der Karte oder durch GPS-Aufzeichnung erstellt. Danach zeigt die App Fläche, Umfang oder Strecke an. Besonders praktisch ist sie für Landbesitzer, Gärtner, Landwirte, Bauplanungen und Outdoor-Nutzer. Für sehr präzise technische Aufgaben sind jedoch zusätzliche Fachkenntnisse und professionelle Vermessungstechnik erforderlich.











